Es wird alles gut

Das europäische Märchen

Es war einmal….
Vor nicht allzu langer Zeit lebten unterschiedliche Völker in ihren Ländern in Europa. Jedes dieser Völker hatte seine eigene Kultur, seine Sprache und seine eigene Geschichte. Die Identität dieser Völker ist über Jahrhunderte entstanden und machte die Einzigartigkeit eben dieser Völker aus. Die einen waren emsig wie Ameisen, andere machten Siesta und arbeiteten nur Morgens und Abends.

Es entstanden Universitätsstädte, Industriestädte, Regionen mit starker Landwirtschaft, Hochburgen der Finanzdienstleister, Tourismusgebiete, architektonische Höchstleistungen, Kulturstädte, Nationalparks, hochstehende Bildungssysteme, fortschrittliche Sozialsysteme und vieles mehr. Ja, die Regierungen dieser Länder machten das was von ihnen erwartet wurde. Sie setzten sich für das eigene Volk ein, unternahmen alles damit das eigene Volk in Sicherheit Arbeiten und Leben konnte. Es war eine Zeit des Fortschritts, der Weitsichtigkeit und des Friedens. Denn jedes Land schaute seiner Kultur entsprechend für sich selbst. Und dort wo es nötig war, wurde hart mit anderen Regierungen verhandelt, um das Beste für sein Land herauszuholen.

Über Generationen hinweg wurden unsere Länder zu dem, was man als heeres Ziel vor Augen hatte, um seinen Nachfahren optimale Voraussetzungen zu schaffen, damit diese im Sinne der Allgemeinheit, und damit auch ihrer Familien, den Fortschritt bewahren konnten.

Doch es sollte nicht dabei bleiben. Menschen sind nicht wie Ameisen, welche ausschliesslich zum Überleben des eigenen Volkes beitragen. In den entstandenen Wohlstandsgesellschaften gab es immer wieder Menschen, welche gegen den Fortschritt waren, politische Systeme nicht akzeptieren wollten, oder Ideologien verfolgten, welche von Unerfahrenheit, Kurzsichtigkeit oder Selbstaufgabe zeugten. Auch gab es endere Menschen, die wohlbehütet in reichem Hause aufwuchsen, und weder die Sorgen und Ängste des gemeinen Volkes kannten, noch sich darum kümmern mussten, womit sie ihre Familien ernähren sollten. Solche Menschen lebten in einer anderen Welt. Ihre Gedanken waren realitätsfern und blütenweiss. Ja, sie lebten in einer heilen Welt, denn Milch und Honig flossen ja zu genüge.

Doch dunkle Wolken zogen über Europa auf. Je stärker die Wohlstandsgesellschaften wurden, und je mehr sich eine Elite entwickelte die vom Volk lebte und deren Früchte erntete, desto theoretischer und ideologischer wurden Entscheide gefällt. Das wahre Leben wurde ausgeblendet und finanzieller Reichtum wurde zum obersten Credo der Selbstverwirklichung. Der Fokus stand nicht mehr im Zeichen des Überlebens. Profilierung und Macht waren das Ziel dieser sogenannten Elite.

Es mag wohl an ihrem Übermut, der Unerfahrenheit, der fehlenden Weitsichtigkeit oder dem verlorenen Bewusstsein für höhere Ziele gelegen haben, dass genau diese Elite den Untergang der eigenen Hochkultur eingeläutet hatte.

Mit äusserst fragwürdigen Entscheiden wurden Dinge in die Wege geleitet, welche Auswirkungen mit sich brachten, welche so von der Elite gewünscht war, aber vom Volk nicht mitgetragen wurden. Mit Aussagen wie „Wir schaffen das“ und „Der Islam gehört zu Deutschland“ strömten ganze Horden von jungen Männern, als sogenannte Asylanten, nach Europa. Anfangs wurden diese Flüchtlinge noch an den Bahnhöfen von Willkommensrufern und Teddybär-Werfern empfangen. Auch freuten sich Besitzer alter Liegenschaften über diese fremdländischen Mieter, da sie nun für gehöriges Geld, welches vom Steuerzahler kommt, den grossen Reibach machen konnten. Und ja, langjährige Mieter wurden dafür auf die Strasse gestellt, weil diese tiefere Mieten bezahlt hatten.

Die Flüchtlingsströme hatten sich zuerst zu Völkerwanderungen entwickelt und nahmen mit der Zeit invasorische Dimensionen an. Die Länder, welche sich dank EU-weiten Verträgen nicht abschotten konnten oder wollten, wurden überrannt. Es musste gehandelt werden. Einige Länder hatten daraufhin ihre Grenzen wieder hochgefahren. Andere hingegen enteigneten das eigene Volk um Neubausiedlungen für eben diese Wirtschaftsflüchtlinge hinzustellen. Bezahlen durften das die Einheimischen, profitieren konnte die Elite.

Doch es kam noch besser. Die eigene Bevölkerung, welche über Generationen hinweg die Länder zu dem machten, was sie waren, wurde von der Elite demokratisch entmachtet und schlechter gestellt als Wirtschaftsflüchtlinge. Vieles was die einheimischen Bürger selber bezahlen mussten, war für die Invasoren kostenlos. Es wurde über Steuergelder finanziert. Den Wirtschaftsflüchtlingen gefiel dies, und sie motivierten ihre Landsleute über das Luxus Mobiltelefon, mit Gratisabo, doch auch gefahrlos nach Europa zu pilgern. Die Empfangsflotten vor der afrikanischen Küste brachten die jungen Männer prompt übers Meer.

Den Bürgern wurden diese als hochqualifizierte Fachkräfte angepriesen. Und genauso wurde mit ihnen umgegangen. Den Invasoren wurde vieles erlaubt, aus religiösen Gründen, was dem einheimischen Volk verboten war. So hatten Richter damit begonnen die geltenden Gesetze für Invasoren anders zu interpretieren. Für das Nichtbezahlen der Zwangsgebühren für die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten wurde Gefängnis angeordnet, für das gruppenweise Vergewaltigen junger Mädchen gabs Freisprüche zuhauf. Auch die Vermummungsverbote wurden nicht umgesetzt. Christliche Symbole in den heimischen Schulzimmern und als Schmuck für Lehrpersonen wurden verboten, dafür mussten Schulklassen Moscheen besuchen und islamische Riten mitmachen. Die heimischen Kulturen wurden geächtet und die (z.T. gesetzeswidrigen) Bräuche der Zugewanderten zugelassen und bei Gerichtsurteilen als Entschuldigung hinzugezogen.

Es ging sogar soweit, dass die europäischen Länder nicht mal wussten wer von den Invasoren in welchen Ländern schon Asyl (und damit Unterhaltszahlungen) beantragt hatte. Denn die jungen Männer durften sich problemlos innerhalb Europas bewegen. Sie hatten weder einen Pass noch sonstige Dokumente, welche belegen konnten woher sie kamen. Was sie jedoch meistens dabei hatten, war ihr Handy. Doch dieses Ding war heilig und wurde von den Behörden nicht untersucht. Man hätte ja feststellen können, woher die sogenannten Asylanten gekommen sind.
Dass auch hier eine Diskriminierung gegenüber den Einheimischen bestand, war darin zu erkennen, dass bei einem Autounfall das Handy automatisch zur Beweissicherung konfisziert wurde.
Dass das Geburtsdatum bei den dokumentenlosen Wirtschaftsflüchtlingen jeweils auf den 1. Januar festgelegt wurde, hatte genauso System wie das Einteilen vieler junger Männer in die Alterskategorie der Minderjährigen. Damit erhielten diese einen besonderen Schutzstatus und Gesetzesverstösse wurden anders, wenn überhaupt, geahndet.

Die Behörden der europäischen Länder taten alles um die heimische Bevölkerung im Zaun zu halten. Sie veröffentlichten geschönigte News, Zahlen und Statistiken. Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, wie auch die Systemmedien, verbreiteten nur was den Regierungen genehm und zweckdienlich war. Geplante Terroranschläge wurden zu Einzelfällen psychisch labiler Täter herabgestuft, kritische Bürger wurden postwendend als Menschenfeind, Nazi und Rassist bezeichnet und angezeigt. Auch Vergewaltigungen waren einfach hinzunehmen. Kinderehen waren gesellschaftsfähig und Vielehen eine Bereicherung, – für diese Männer, jedoch zulasten der Sozialversicherungen (Renten, Sozialhilfe). Ausländischen Diktatoren und Ministern, welche Menschenrechtsverletzungen begannen hatten, wurde es erlaubt in unseren Ländern Wahlkampf zu betreiben. Oder es wurde ihnen sogar Asyl gewährt. Dem heimischen Volk wurde es versagt, öffentliche Kundgebungen abzuhalten. Im Gegenzug durften Extremisten und die Antifa jederzeit und überall ihre (z.T. zerstörerischen) Veranstaltungen durchführen.

Ja, die Demokratie wurde von den europäischen Regierungen, und sogar im Vorzeigeland Schweiz, gebodigt. Die Europäische Union und deren Elite lies es sich auch nicht nehmen, dem Amerikanischen Volk und dessen Präsidenten Trump, die rote Karte zu zeigen, weil sie Trump demokratisch gewählt hatten. Europas Machthaber unternahmen alles, wirklich alles, um von ihren eigenen Fehlern, Versäumnissen und demokratischen Defiziten abzulenken. Die sogenannte Elite hatte auf der ganzen Linie versagt und viel mehr Schaden angerichtet, als es für viele europäische Länder verkraftbar war.

Einige Länder hatten das rechtzeitig erkannt und sich versucht dagegen zu wehren. Andere Länder, darunter auch das nicht EU Land Schweiz, folgten in blindem Gehorsam der EU Elite bis zum bitteren Anfang vom Ende. Was blieb waren ungeheur viele Lateralschäden, zerstörte europäische Kulturen, enteignete Bürger und eine mehr als unsichere Zukunft mit uneingeschränkter Gewalt und täglichen Überlebenskämpfen. Die Elite Europas hatte es fertig gebracht, Endzeit ähnliche Zustände zu schaffen. Alles was über Jahrhunderte hinweg von Generationen in harter Arbeit aufgebaut wurde, fiel dem Hochmut der europäischen Elite zum Opfer, genauso wie es bereits vor langer Zeit anderen Hochkulturen auf unserem Planeten ergangen ist.

Genauso wie jedes Märchen endet, endet auch dieses.

Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.

Doch dies bedingt dass der Mensch endlich dazu lernt. Er darf sich nicht in seiner Bequemlichkeit auf humanitäre Traditionen berufen. Denn wohin diese führen kann man täglich erfahren. Die wirklich grossen Fortschritte und Errungenschaften entstehen nur, wenn der Mensch wieder egoistischer wird und für sein Volk und seine Familie schaut. Alles andere wird genau von den Menschen anderer Kulturen, welche noch egoistisch handeln, schamlos uns gegenüber ausgenutzt. Gibt man den kleinen Finger nehmen Egoisten die ganze Hand und noch mehr, – und sie verdrängen und überleben uns.

Marcel Toeltl

Projektarbeit Migration

Heute bekam ich folgende Anfrage via E-Mail:

Guten Tag Herr Toeltl

Wir machen in der Schule eine Projektarbeit zum Thema Migration und deshalb wären wir froh, wenn sie die folgende Frage per Mail beantworten könnten.

Ist es ethisch korrekt, den Eritreern ein recht auf ein besseres Leben zu verweigern, dadurch dass der Staat grosszügig Asyl verweigert und die Grenzen dichter macht?

Vielen Dank für Ihre Antwort

Und hier meine Antwort dazu:

Ihre 4-teilige Frage kann nicht schnell mal mit Ja oder Nein beantwortet werden. So einfach geht das nicht, denn das Thema ist vielschichtig. Trotzdem beantworte ich Ihre Frage(n) gerne.

Jeder Mensch würde wohl gerne ein besseres Leben führen. Auch wenn alle Menschen in der gleichen Situation wären, und es allen gleich ginge, hätten viele das Gefühl ein besseres Leben führen zu wollen. Das ist in der Natur des Menschen.
Doch viele Menschen nehmen ihr Leben, ihren Möglichkeiten entsprechend, in die eigene Hand und verändern ihre Situation zum Besseren. Sie tragen aktiv dazu bei und bauen etwas auf.
Seit Jahren nun strömen junge Männer nach Europa, – dem Kontinent wo angeblich Milch und Honig fliessen. Diese jungen Männer lassen ihre Familien und Kinder zurück. Sie lassen sie im „Elend“ zurück, weil sie nicht wollen, oder es nicht auf die Reihe bringen, die Situation in ihrem Land zu verbessen. Das Elend in diesen Ländern ist und bleibt selbstgemacht.
Es stellt sich also die Frage was der Motivationsgrund ist, Familie und Kinder im Elend zu lassen, und nach Europa zu strömen. Die Motivation, etwas aufzubauen, kann es nicht sein. Denn dazu hätten sie die Möglichkeit in ihrem eigenen Land, – nutzen es aber nicht. Auch können sie von Europa aus ihre Familien und Kinder nicht schützen, geschweige denn auch ernähren. Wenn also z.B. Eritreer in unser Land kommen, haben sie dann wirklich ein besseres Leben? Dies im Wissen dass es der Familie und den Kindern in ihrem Heimatland weiterhin schlecht geht?

Ist es ethisch korrekt dass z.B. Eritreer eben ihre Familien und Kinder so im Stich lassen, nur weil sie ihre Situation in ihrer Heimat nicht verbessern wollen oder einfach nur Dienstverweigerer sind?
Und ist es ethisch korrekt, statt dankbar Hilfe von unseren Ländern anzunehmen und sich erkenntlich zu zeigen, ständig zu fordern und sich über unsere Gesetze und Gepflogenheiten hinweg zu setzen?

Sie fragen ob es ethisch korrekt ist, dass der Staat grosszügig Asyl verweigert. Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht was passiert, wenn der Staat grosszügig Asyl gewähren würde? Können Sie sich vorstellen welche Kosten damit verursacht werden, weil es in unserem Land kaum Arbeit für Wirtschaftsflüchtlinge gibt, für die sie qualifiziert wären?
Und ist es ethisch korrekt wenn der Staat den Flüchtlingen alles finanziert, angefangen von der Krankenkasse, der Wohnungsmiete, den Fahrstunden, dem Mobilabo, usw.? Viele Rentner bei uns bekommen gerade soviel Geld wie die Flüchtlinge. Nur dass sie damit Krankenkasse, Arztrechnungen, Miete, Steuern und vieles mehr berappen müssen. Also unter dem Strich weniger haben als Wirtschaftsflüchtlinge, welche ständig fordern und bekommen? Ist es ethisch korrekt wenn solche jungen Männer, welche in ihrer Heimat mehr nützen würden, hier auf Kosten unserer Bevölkerung lebt, und unser eigenes Volk dadurch schlechter gestellt wird?

Wir alle sind bereit echten Flüchtlingen zu helfen. Das ist unsere humanitäre Tradition. Aber es kann nicht anstehen dass ein Land seinen Wohlstand und seine Errungenschaften einfach so preisgibt und gefährdet. Ethisch ist das dem eigenen Volk nicht zuzumuten.

Auch kann sich ein Land, wie die Schweiz, humanitäre Hilfe nur leisten, wenn es dem Land und der Bevölkerung gut geht. Nur dann wird die humanitäre Tradition auch vom Volk getragen. Geht es dem Land aber immer schlechter, und leidet damit ein Grossteil der Bevölkerung, ist es mit der humanitären Hilfe bald zu Ende. Was dann bleibt sind ruinierte Sozialsysteme und viel Leid. Viel Leid in einem Land, welches mal als Vorzeigeland galt. Und ja, wenn die Nation am Boden ist, wandern die Wirtschaftsflüchtlinge einfach weiter.

Unter diesen Aspekten ist die Frage legitim. Darf ein Land wie die Schweiz ihre Grenzen für Wirtschaftsflüchtlinge dichter machen? Ich meine ja. Ethisch ist das Land primär dem eigenen Volk verpflichtet. Denn das Volk ist das Land, und das Land ist das Volk. Ein System kann nur solange funktionieren wie es im Lot ist. Ist die kritische Masse überschritten, ist ein System dem Untergang geweiht.

Freundliche Grüsse
Marcel Toeltl

Rücktritt aus Elternforum

Der Einfluss der lokalen Politiker auf die Schule scheint sehr gross zu sein und der vernetzte Filz missachtet grundlegende Kompetenzen. So wurde ich als Präsident des Elternforums Rosenberg kurz vor unserer letzten Vorstandssitzung von Arianne Crameri-Giger (SP) darauf aufmerksam gemacht, dass die Schulleiterin Claudia Wessner und die Lehrervertretung an dieser Sitzung anwesend sein wollen.
Abgesehen davon, dass solche Dinge in Rücksprache mit dem Vorstand und wenigstens dem Präsidenten entschieden werden sollten, stellt sich die Frage, wer da Druck aufgesetzt hat.

Schon ganz am Anfang der Vorstandssitzung wurde klar was der Grund war. Mein Blog Beitrag „Ein Dorf gibt sich auf“ erregten die Gemüter. Vor allem diejenigen des Schulrates, respektive des Schulratspräsidenten Roger Trösch (FDP), und der Schulleitung, wie auch wahrscheinlich gewisser FDP und SP Exponenten. Auch Befürworter des einseitig propagierten Multikulti Traumes fühlten sich angegriffen.
Schnell zeichnete sich ab dass es darum ging wie die zukünftige Zusammenarbeit und das Vertrauen funktionieren soll, wenn ich als Präsident des Elternforums die Schule als Ganzes kritisiere. Doch wer meinen Blog richtig gelesen hat, weiss auch, dass ich nicht die Schule, sondern den Anlass an sich und die Politiker unseres Dorfes im Fokus hatte. Darum auch der Titel meines Beitrages „Ein Dorf gibt sich auf“.

Bei der überaus heftigen Diskussion wurde auch klar, dass die Vizepräsidentin Arianna Crameri-Giger und meine Wenigkeit, das Heu nicht auf der selben Bühne haben, und auch nie haben werden. Zu verschieden sind unsere Ansichten und Positionen. Eine Zusammenarbeit ist nur schon deswegen nicht wirklich gewinnbringend.

Aber noch vielmehr wiegt dieser Umstand im Fokus des Zusammenlebens im Dorf. Wenn nur schon wir zwei vom Präsidium, welche in der gleichen Kultur geboren und aufgewachsen sind, uns in nicht finden, wie soll es denn mit einem Vielfachen an unterschiedlichen Kulturen funktionieren? Die vorbehaltslos realistische Antwort ist, Multikulti ist gescheitert. Und nein, dies ist keine Behauptung von mir. Aber diese Tatsache wird von den linken Systemmedien und Politikern tunlichst verschwiegen. Doch es gibt immer wieder Journalisten und Gelehrte anderer Kulturen, die das heikle Thema aufgreifen und öffentlich bekunden, dass die unterschiedlichen Kulturen in vielen Bereichen (Zusammenleben, Rechtsempfinden, Gleichstellung, Familienbild (Kinderehen), Gesetze usw.) nicht kompatibel sind. Wer sich nur halbwegs in der Realität bewegt und sich entsprechend informiert, findet problemlos entsprechende Leitartikel verschiedener Verlage im Internet.

Als Präsident vom Elternforum Rosenberg war meine Position ganz klar, dass für das geplante Regenbogenfest der Schule Rosenberg im Herbst 2017 weder Religion noch Multikulti Thema sein darf. Es ist ein Fest von Kindern für Kinder! Und es darf nicht anstehen dass solche Feste für irgendwelche politischen oder religiösen Machenschaften missbraucht werden. Das Fest soll den Kindern und Eltern Freude bereiten und als tolles Erlebnis in Erinnerung bleiben. Denkt immer daran, es sind Kinder. Unsere Kinder, insbesondere Kindergärtler und Primarschüler, sehen die Welt noch aus Kinderaugen. Für sie ist die Realität noch nicht wirklich verständlich.

Der Auslöser meines Blog Beitrages war, dass ein politisch motivierter Anlass (vom Gemeinderat? initiiert), wie er in der Wiesenau stattgefunden hat, unter Zuhilfenahme von Kindern (Schultheater), populistisch vermarktet wurde. Das ist beschämend und sehr fragwürdig.

Es mag sein dass es in den Augen einiger Mitbürger als selbstverschuldet betrachtet wird. Das möchte ich auch nicht abstreiten. Aber für die „Sache“ ist es nicht hilfreich wenn politischer Druck auf die Schule ausgeübt wird um einen unbequemen Elternforum Präsidenten loszuwerden, welcher eine klare Linie hat wenn es um Multikulti und Kinder geht. Als Präsident, welcher weder von der Schulleitung noch von einzelnen Mitgliedern des Elternforum Vorstandes, unterstütz wird, kann ich mich leider nicht in dieser Funktion für unsere Kinder einsetzen. Darum habe ich am Mittwoch, 16.11.2016, meinen Rücktritt als Präsident und Vorstandsmitglied vom Elternforum Rosenberg bekannt gegeben.

Mir liegt nach wie vor sehr viel daran, dass unsere Kinder in einem Umfeld aufwachsen, welches unserer Kultur entspricht. Lasst die Kinder Kinder sein! Missbraucht sie nicht für politisches Machtgehabe und Rechtfertigungen, respektive zur Kaschierung politischen Versagens. Multikulti ist gescheitert. Das schleckt keine Kuh weg.

Ich werde ein wachsames Auge auf die weitere Entwicklung haben.

Marcel Toeltl