Schweiz, Grüne, Linke und das CO2

Glaubt Ihr wirklich die USA, China, Afrika, Indien und überhaupt der Rest der Welt wird auf das kleine Vorzeigeland Schweiz schauen und das machen, was sich die Schweiz als Vorreiter in Sachen Klimaschutz auf die Fahne geschrieben haben möchte?

Aber bitte, glaubt daran. Glaubt daran wie Ihr so an viele andere ideologische Dinge glaubt. Und je länger Ihr daran glaubt, desto lächerlicher macht Ihr euch und werdet die Realität mit aller Härte spüren. Und damit sich Eure rosa Glaubenswolke nicht auflöst, hört jetzt auf weiter zu lesen. Ist besser so. Tschüss.

Wer jetzt weiter liest, scheint interessiert zu sein und schaut über den Gartenhaag hinaus. Das freut mich.

Anfangs habe ich das Vorzeigeland Schweiz erwähnt. Und damit beginnt schon die erste Unschönheit. Die Schweiz, respektive gewisse Interessenskreise (Abzocker), Wirtschaftsverbände und Parteien haben bereits viel dazu beigetragen dass unsere schöne Schweiz mittlerweile in schiefem Licht dasteht. Die EU lächelt uns schief an und fährt mit unseren Landesvertretern Schlitten. Die naiven Schweizer finanzieren deren, zu unserem Land grenznahen Eisenbahnabschnitte, in der Hoffnung dass unsere milliardenschweren Investitionen in die Bahninfrastruktur nicht in den Sand gesetzt werden. Natürlich ohne Gegenleistung.
Die Schweiz zahlt den EU Ländern Kohäsioonsbeiträge in Millionenhöhe, ohne dass sie selber EU Mitglied ist.
Die Schweizerische Nationalbank kauft Euros in Milliardenhöhe, um den Eurokurs zu stützen. Verkauft wird uns dies mit der Aussage, der Schweizer Franken sei zu hoch. Nein, ist er nicht. Der Euro verliert an Wert und darum ist der Schweizer Franken wertvoller.
Die Schweiz übernimmt immer mehr neue Gesetze, welche aufgrund von alten Rahmenverträgen anscheinend zu übernehmen sind. Die Schweiz lässt sich erpressen, insbesondere bei der Personenfreizügigkeit und dem offenen Grenzverkehr. Sie hat quasi kampflos, zu unserem Nachteil, dem Flugverkehrsabkommen mit Deutschland zugestimmt. Sie traut sich nicht eine Maut für den Gotthard usw. einzuführen.
Die Schweiz denkt in vielem sehr kleinkariert und, ehrlich gesagt, auch etwas naiv. Sie zeigt in vielen Dingen bücklingmässig Respekt, wo es keinen Respekt zu zollen gibt. Im Gegenzug zeigt unsere Regierung keinen Respekt gegenüber dem eigenen Volk, indem sie Initiativen, welche Mut zur Umsetzung brauchen, kaum oder gar nicht sinngemäss umsetzt.

Die Schweiz war mal ein Global Player und sehr viele Nationen nahmen unser Land als Vorbild. Unsere Neutralität und Demokratie wurden weltweit bewundert. Für viele war es unvorstellbar dass das Volk sagt wo es lang geht. Die demokratischen Prozesse in unserem Land waren ein Garant für Kontinuität, Moderne, Entwicklung und Menschenrechte. Das Volk war die Schweiz, und die Schweiz war das Volk.

Und was ist von diesem Glanz nun übrig? Ein starker Bundesrat der sich für uns, die Sicherheit und den Wohlstand in unserem Land einsetzt?
Eine starke Regierung die ihrem Auftrag, nämlich jenem des Volkes, vollumfänglich nachkommt und umsetzt?
Konzerne und Arbeitgeber die weitsichtig, umsichtig und sozial handeln?
Politiker und Konzernchefs die sich zum Wohle des Volkes einsetzen, ohne nur auf den eigenen Vorteil fixiert zu sein?
Medien die seriösen, kritischen, vielseitigen und konstruktiven Journalismus betreiben?
NGO’s die unabhängig und nicht profitorientiert arbeiten?
Parteien die ihrem Namen auch heute noch gerecht werden?
Sozialsysteme, welche von uns aufgebaut wurden, die uns soziale und finanzielle Sicherheit im Alter geben?
Unbeschwerter und gefahrloser Aufenthalt im Freien, auf Promenanden und in Fussgängerzonen, wie auch bei Konzerten und Openairs?

Ja, der Glanz ist massiv abgeblättert, obwohl es viele nicht wahrhaben wollen. Unser Leben, respektive unsere Freiheit wird immer mehr eingeschränkt. Alles was die Regierungen aufgrund ihrer verfehlten Politik neu anpacken, wirkt sich negativ auf das eigene Volk aus. Viele Politiker sind völlig überfordert mit ihrem Amt und gehen nur noch Dinge an, bei denen sie sich nicht schaden oder die Finger verbrennen können. Mit ihrer Untätigkeit und dem Mut zur Unentschlossenheit, tragen sie stark dazu bei, dass vieles aus den Fugen gerät.
Also versucht man sich dort stark zu machen, wo man gut reden kann ohne dass der Leistungsnachweis gefährdet wird. Dies sieht man besonders gut bei der Klimapolitik. Die grössten Profilierer werden nämlich zu den besagten Zielterminen nicht mehr leben. Auch wenn die Klimaziele völlig verfehlt werden, sie nehmen keinen Schaden. Aber sie haben viel geredet und uns das Leben erschwert. Wieviel Sinn es macht über Klimaziele in 80 Jahren zu debatieren, zeigt die Tatsache, dass Meteorologen es heute noch immer nicht fertig bringen das Wetter für die nächsten 3 Tage genau vorherzusagen. Aber 80 Jahre in die Zukunft soll dann möglich sein?

Die grüne Ideologie ist zwar zukunftsweisend, jedoch darf sie die Entwicklung und den Fortschritt nicht behindern. Sonst wird sie unglaubwürdig und erzeugt Widerstand. Mit dem krampfhaften Versuch Klimaziele zu definieren, welche noch nicht mal verbindlich sind, behindert man die Freiheit des Volkes und der Unternehmen, und damit der Innovation und des Fortschritts. Die Akzeptanz ist Massgebend für ein Gelingen in Sachen Klimaschutz. Akzeptanz kann man aber nicht aufzwingen, wie es unsere Regierung gerne möchte.

Donald Trump hat dies erkannt und zieht für sein Land Konsequenzen. Die USA wird immer noch als Land der Freiheit gepriesen. Und ja, als die USA noch wirklich frei war, gab es die grössten Erfindungen und Meilensteine in Sachen Fortschritt und Errungenschaften. Denn freies Denken und Handeln erzeugt Innovation.

Viele Europäische Regierungen haben mittlerweile unheimlich Mühe mit dem eigenen gebildeten Volk. Sie haben Angst davor dass das Volk sagt wohin die Reise geht. Für Machthungrige ist sowas natürlich inakzeptabel. Darum wird alles unternommen damit das Volk verdummt und kaum mehr Rechte hat. Die Meinungsfreiheit wird bekämpft wo es nur geht. Nachrichten werden gefiltert, weichgespült und „Hunger Game“ gerecht serviert.

Die Zeit der Wohlstandsgesellschaft scheint zu enden. Das Multikulti Experiment ist fulminant gescheitert. Die Epoche der grossen Worte ohne Folgen ist auch kurz vor dem Zieleinlauf. Die Bevölkerungen sind unzufrieden mit ihren Regierungen, den Eliten, welche nicht halten was sie bei den Wahlen versprochen haben. Die Staatsversagen werden immer deutlicher sichtbar. Bundesverfassungen werden von Regierenden missachtet, – alles straflos natürlich.

Unter dieser Konstellation ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Völker aufstehen. Die Geschichte wiederholt sich, – so können sich auch Revolutionen wiederholen. Opfer und Zerstörungen sind die Folgen.

Ich glaube darum dass genannte Themen viel wichtiger sind und angegangen werden müssen, als die Idee des menschengemachten Klimawandels. Die Politik betreibt hier eine preistreibende Energiepolitik. Dabei sind die Treibhaus-Thesen längst widerlegt. CO2 ist kein Klimagift. Ohne dieses Spurengas gäbe es kein Leben.

In der Luft sind 0.038% CO2, davon produziert die Natur 96%, den Rest, also 4%, der Mensch. 4% von 0.038% sind 0.00152 Prozent. Zum Beispiel Deutschland. Der Anteil Deutschlands daran ist 3.1%. Damit beeinflusst Deutschland 0.0004712% der Luft. Diese Führungsrolle in der Welt kostet das Land jährlich an Steuern und Belastungen etwa 50 Milliarden Euro.

Vernünftiger Klimaschutz ist sicher ein Thema für jeden von uns. Ein Aufgezwungener und unrealistischer Klimaschutz, basierend auf höchst ungenauen, politischen Angaben, hingegen nicht. Die USA hat ihre Konsequenzen gezogen. Auch wir sollten nochmals über die Bücher gehen. Denn eine grüne Ideologie darf den Wirtschaftsmotor nicht zum erliegen bringen. Sonst wird Innovation, Fortschritt und der Wohlstand gefährdet.

Marcel Toeltl

 

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