Rücktritt aus Elternforum

Der Einfluss der lokalen Politiker auf die Schule scheint sehr gross zu sein und der vernetzte Filz missachtet grundlegende Kompetenzen. So wurde ich als Präsident des Elternforums Rosenberg kurz vor unserer letzten Vorstandssitzung von Arianne Crameri-Giger (SP) darauf aufmerksam gemacht, dass die Schulleiterin Claudia Wessner und die Lehrervertretung an dieser Sitzung anwesend sein wollen.
Abgesehen davon, dass solche Dinge in Rücksprache mit dem Vorstand und wenigstens dem Präsidenten entschieden werden sollten, stellt sich die Frage, wer da Druck aufgesetzt hat.

Schon ganz am Anfang der Vorstandssitzung wurde klar was der Grund war. Mein Blog Beitrag “Ein Dorf gibt sich auf” erregten die Gemüter. Vor allem diejenigen des Schulrates, respektive des Schulratspräsidenten Roger Trösch (FDP), und der Schulleitung, wie auch wahrscheinlich gewisser FDP und SP Exponenten. Auch Befürworter des einseitig propagierten Multikulti Traumes fühlten sich angegriffen.
Schnell zeichnete sich ab dass es darum ging wie die zukünftige Zusammenarbeit und das Vertrauen funktionieren soll, wenn ich als Präsident des Elternforums die Schule als Ganzes kritisiere. Doch wer meinen Blog richtig gelesen hat, weiss auch, dass ich nicht die Schule, sondern den Anlass an sich und die Politiker unseres Dorfes im Fokus hatte. Darum auch der Titel meines Beitrages “Ein Dorf gibt sich auf”.

Bei der überaus heftigen Diskussion wurde auch klar, dass die Vizepräsidentin Arianna Crameri-Giger und meine Wenigkeit, das Heu nicht auf der selben Bühne haben, und auch nie haben werden. Zu verschieden sind unsere Ansichten und Positionen. Eine Zusammenarbeit ist nur schon deswegen nicht wirklich gewinnbringend.

Aber noch vielmehr wiegt dieser Umstand im Fokus des Zusammenlebens im Dorf. Wenn nur schon wir zwei vom Präsidium, welche in der gleichen Kultur geboren und aufgewachsen sind, uns in nicht finden, wie soll es denn mit einem Vielfachen an unterschiedlichen Kulturen funktionieren? Die vorbehaltslos realistische Antwort ist, Multikulti ist gescheitert. Und nein, dies ist keine Behauptung von mir. Aber diese Tatsache wird von den linken Systemmedien und Politikern tunlichst verschwiegen. Doch es gibt immer wieder Journalisten und Gelehrte anderer Kulturen, die das heikle Thema aufgreifen und öffentlich bekunden, dass die unterschiedlichen Kulturen in vielen Bereichen (Zusammenleben, Rechtsempfinden, Gleichstellung, Familienbild (Kinderehen), Gesetze usw.) nicht kompatibel sind. Wer sich nur halbwegs in der Realität bewegt und sich entsprechend informiert, findet problemlos entsprechende Leitartikel verschiedener Verlage im Internet.

Als Präsident vom Elternforum Rosenberg war meine Position ganz klar, dass für das geplante Regenbogenfest der Schule Rosenberg im Herbst 2017 weder Religion noch Multikulti Thema sein darf. Es ist ein Fest von Kindern für Kinder! Und es darf nicht anstehen dass solche Feste für irgendwelche politischen oder religiösen Machenschaften missbraucht werden. Das Fest soll den Kindern und Eltern Freude bereiten und als tolles Erlebnis in Erinnerung bleiben. Denkt immer daran, es sind Kinder. Unsere Kinder, insbesondere Kindergärtler und Primarschüler, sehen die Welt noch aus Kinderaugen. Für sie ist die Realität noch nicht wirklich verständlich.

Der Auslöser meines Blog Beitrages war, dass ein politisch motivierter Anlass (vom Gemeinderat? initiiert), wie er in der Wiesenau stattgefunden hat, unter Zuhilfenahme von Kindern (Schultheater), populistisch vermarktet wurde. Das ist beschämend und sehr fragwürdig.

Es mag sein dass es in den Augen einiger Mitbürger als selbstverschuldet betrachtet wird. Das möchte ich auch nicht abstreiten. Aber für die “Sache” ist es nicht hilfreich wenn politischer Druck auf die Schule ausgeübt wird um einen unbequemen Elternforum Präsidenten loszuwerden, welcher eine klare Linie hat wenn es um Multikulti und Kinder geht. Als Präsident, welcher weder von der Schulleitung noch von einzelnen Mitgliedern des Elternforum Vorstandes, unterstütz wird, kann ich mich leider nicht in dieser Funktion für unsere Kinder einsetzen. Darum habe ich am Mittwoch, 16.11.2016, meinen Rücktritt als Präsident und Vorstandsmitglied vom Elternforum Rosenberg bekannt gegeben.

Mir liegt nach wie vor sehr viel daran, dass unsere Kinder in einem Umfeld aufwachsen, welches unserer Kultur entspricht. Lasst die Kinder Kinder sein! Missbraucht sie nicht für politisches Machtgehabe und Rechtfertigungen, respektive zur Kaschierung politischen Versagens. Multikulti ist gescheitert. Das schleckt keine Kuh weg.

Ich werde ein wachsames Auge auf die weitere Entwicklung haben.

Marcel Toeltl

Ein Dorf gibt sich auf

“Mitenand statt nebetenand”. Unter diesem Motto findet am Samstag, 12. November 2016 ein interkulturelles Fest – ein sogenannter interkultureller Austausch im Schulhaus Wiesenau in St. Margrethen statt.

Mitenand statt nebetenand – Eigentlich ein edles Ziel. Aber nicht so. Unterwürfiger, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt sei dahin gestellt, kann man sich wohl kaum anderen Kulturen gegenüber präsentieren. Aber was viel mehr stört ist die Tatsache dass hier nun Politik auf den Schultern der Kinder betrieben wird.

Ein Fest von und mit Kindern sollte auch ein solches bleiben! Es scheint sich nun heraus zu kristallisieren dass kulturelle Probleme, welche mancher sogenannte bürgerliche und liberale Politiker unseres Dorfes über viele Jahre hinweg mitverschuldet haben, nun einen Punkt erreicht haben, wo es jetzt nur noch darum geht, eine gute Miene zum verlorenen Spiel zu machen. Die Folgen der Ausblendungsstrategie und der teilweise naiven Ignoranz gegenüber der sich abzeichnenden Dorfentwicklung beginnen nun weh zu tun.

Und nun sind wir sogar soweit dass man ein Fest, welches von und für Kinder ist, missbraucht, um mögliche Gemeinsamkeiten zwischen dem Islam und dem Christentum zu suchen. Dabei weiss man heute, sofern man sich informiert, dass es solche nur ganz marginal gibt. In den wichtigen Bereichen, welche unsere Kultur und Gesetze betreffen, sind die Differenzen viel zu gross und teilweise unüberwindbar. Solche Bereiche sind zum Beispiel die Kinderehe, die Ausübung sogenannter religiöser Bräuche wie das Tragen des Kopftuches und das Fernbleiben vom Schwimmunterricht und Klassenlagern.

Im Kanton Zürich leben zur Zeit 7 minderjährige Verheiratete!
Diese islamische Tatsache ist nicht mit dem Christentum kompatibel und schon gar nicht mit unserer Kultur und unseren Gesetzen.

In einem der Workshops dieses interkulturellen Festes versucht man Gemeinsamkeiten zwischen dem Islam und dem Christentum zu finden. Und einer der Workshopteilnehmer ist ein bisher namentlich nicht genannter Imam, welcher womöglich vom IZRS supportet wird. Von unserem prominentesten Fall (Kopftuch) wissen wir ja, dass der IZRS (Islamischer Zentralrat Schweiz) noch so gerne in St. Margrethen seine Fäden spannt und Unterstützung bietet.

Es werden also weiterhin lieber Gemeinsamkeiten gesucht um sich einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Islam zu enthalten. Dieses Vorgehen kann nur von Multikulti Befürwortern kommen und entspricht dem Schema des Schönredens, Ausblendens und Gutmenschentum.
Der Islamische Glauben basiert auf dem Koran, welcher gleichzeitig islamischem Gesetz entspricht. Dieses Gesetz (Scharia) ist von Gott gemacht. Unsere Gesetze sind von Menschen gemacht und sind in den Augen der Islamisten deshalb nicht wirklich akzeptiert. Darum sind diese auch bestrebt in den europäischen Ländern die Scharia zu installieren. Es gibt bereits Rechtsprechungen die der Scharia entsprechen.

Solange es Ausnahmeregeln und Sonderstatus für Moslems gibt, ist Multikulti gescheitert und hat keine Gemeinsamkeiten mit unserer Kultur und unserer Bundesverfassung.

Dass sich in der Dorfarena unser parteiloser, von der FDP supportete Gemeindepräsident Reto Friedauer und der FDP Schulratspräsident Roger Trösch dem Thema “Mitenand statt nebetenand” widmen, zeigt deutlich wohin es geht. Unsere Bürger haben massiv FDP (die Liberalen) in alle Behörden gewählt und wollen diesen Weg gehen. Das Dorf gibt sich auf und tut alles dafür dass sich Migranten hier wohlfühlen und niederlassen.

Dabei wäre es von grösster Wichtigkeit dass sich unsere Behördenmitglieder für uns und unsere Kinder einsetzen. Gerade unsere Kinder leiden unter der sehr hohen Anzahl an Migrantenkindern in den Schulklassen. Wir haben eine Leistungsgesellschaft in der nur gut Ausgebildete eine Chance im Berufsleben haben. Und genau daran leidet unsere Schule immer mehr. Unsere Kinder werden nicht mehr so gefördert wie es der Bildungsauftrag wäre. Dafür werden die Leistungsziele ständig nach unten angepasst um bildungsschwächeren Migrantenkindern das Nötigste zu vermitteln.

Schaut man sich das Programm des Wiesenau Anlasses an, kann man feststellen dass sich alles, ausser der Verpflegung, nur um fremde Kulturen dreht. Die Schweizer Kultur wird völlig weggelassen. Es werden unseren Kindern also nur fremde Kulturen vermittelt. Dabei wäre es absolut nötig dass unsere Kultur den Migranten vermittelt wird! Diese Kapitulation vor anderen Kulturen ist ein Armutszeugnis und fataler Fehler. Dies wird dazu führen, dass sich noch mehr Schweizer Familien von unserem Dorf verabschieden.

“Mitenand statt nebetenand”. Wie schon gesagt ein edles Ziel. Doch das Miteinander funktioniert nur, wenn man sich gegenseitig Respekt und Achtung zollt. Doch bereits daran hapert es gewaltig. Die ständigen Forderungen von Moslems, welche nicht mit unseren Gesetzen, Schulordnungen und unserer Kultur kompatibel sind, zeugen von fehlendem Respekt und Akzeptanz uns gegenüber. Wir lassen uns ständig vorführen und verlieren dabei unsere Identität. Unsere humanitäre Tradition wird unser Ende bedeuten wenn wir nicht endlich wieder lernen egoistischer zu sein. Wir dürfen nicht den Bückling machen und dem Multikulti blindlings verfallen. Unsere Vorfahren haben eine Schweiz aufgebaut, auf die man stolz sein kann. Doch unsere Generation ist auf dem besten Weg dazu, unser Land widerstandslos aufzugeben. St. Margrethen gehört in den engen Kreis der Gemeinden, welche es vormachen.

Marcel Toeltl

Macht der Medien?

Im Wahlkampf warten die Medien, insbesondere das Tagblatt, mit einer neuen Taktik auf. Auf tiefem journalistischem Niveau wird gegen den SVP Kantonsrat und Kantonalparteipräsidenten Herbert Huser geschossen. Herbert Huser ist ein Regierungsratskandidat mit Profil, welcher unbequeme Themen anpackt und konsequent angeht.

Dass ein solcher Kandidat vielen im Strom mitschwimmenden Politikern und Journalisten ein Dorn im Auge ist, zeigt nun die Hetzkampagne gegen Herbert Huser. Und ja ich gehe noch einen Schritt weiter und behaupte, es ist nicht nur eine hilflose und argumentarisch schwache Hetze. Nein, es ist ein beginnender “Krieg” gegen die SVP. Gewisse Interessensgruppen, welche sich politisch ins Abseits gestellt haben, und nun von ihrem Unvermögen, brennende Themen anzupacken und zu lösen, ablenken wollen, fahren eine wahre Hetzkampagne auf.

Dass das Tagblatt und gewisse Journalisten so ticken, wurde schon während der letzen Monate deutlich gezeigt. Jede noch so kleine Möglichkeit wird genutzt, um gegen Mitglieder und St. Galler Politiker der SVP zu schiessen. Das war auch in meinem Fall so, obschon es sich um meine persönliche Meinung handelte und ich vom Gericht für unschuldig erklärt wurde.

Politiker die unbequeme Dinge ansprechen, welche gewissen Interessenskreisen und ebensolchen Mainstream Medien nicht passen, werden als feindliche Zeitgenossen diskreditiert und in Verruf gebracht.

Allerdings haben solche Medien immer noch nicht begriffen dass ihre journalistische Macht massiv am schwinden ist. Aber ja, die gleichen Medien können die schwindenden Abonnentenzahlen in gewohnter Manier schönreden. Alles andere ist schuld, nur nicht der sogenannte Qualitätsjournalismus. Nicht nur das Bildungsniveau an öffentlichen Schulen sinkt dauernd. Nein, auch das Niveau der journalistischen Leistungen solcher ideologiegesteuerter Mainstream Medien. Ich wage sogar zu behaupten, solche Journalisten haben den Bezug zur Realität verloren und merken nicht einmal dass sie am Ast sägen, auf dem sie sitzen.

Doch meine Hoffnung ist immer noch, dass der Schweizer Bürger mündig genug ist, die Absicht einer solchen Hetzkampagne gegen die SVP und deren Politiker kritisch zu hinterfragen und entsprechend zu beurteilen.

Wenn eine wichtige Zeitung für die Ostschweiz, wie es das Tagblatt sein sollte, sich damit begnügt mit dem Finger auf gradlinige und unbequeme Regionalpolitiker der wählerstärksten Partei im Kanton St. Gallen zu zeigen, und ständig Hetzkampagnen gegen solche führt, agiert sie wie ein pubertierendes Kind und kann nicht mehr ernst genommen werden. Dies zeigen auch die rückläufigen Abonnentenzahlen.

Marcel Toeltl

JA zur Durchsetzungsinitiative

Heute ist den Medien zu entnehmen, dass die EU-Innenminister in Amsterdam darüber diskutieren ob die nationalen Grenzkontrollen, die von mehreren
Mitgliedsländern wie Deutschland, Schweden und Österreich wieder
eingeführt wurden, verlängert werden.

Die Schweiz sieht weiterhin keinen Handlungsbedarf in dieser Sache. Im Gegenteil. Wir stimmen am 28. Februar darüber ab, ob wir die vom Volk beschlossene Ausschaffungsinitiative mit der Durchsetzungsinitiative endlich zur Umsetzung bringen können. Dieser Schritt ist nötig weil sich unsere Regierung quasi weigert die Ausschaffung richtig umzusetzen.

Die Schweiz hat in der Nacht offene Grenzen, und tagsüber werden nur stichprobenartig Kontrollen gemacht. Wir haben also ein offenes Land, wie es von gewissen Kreisen gewünscht ist, und ermöglichen damit unkontrollierte Zuwanderung von nicht nur angeblichen Fachkräften.

Andere Länder Europas haben ihre Grenzen dicht gemacht. Somit werden die Völkerwanderungsströme neue Wege suchen. Ein Grossteil wird dann in unser Land kommen.

Mit der heutigen laschen Praxis der Ausschaffung von kriminellen Ausländern sind wir die Lachnummer eins in Europa. Und so werden wir auch behandelt. Wir erleben immer wieder wie die EU unsere Regierung unter Druck setzt und Dinge verlangt, wie der freie Personenverkehr, welche in der EU bereits nicht mehr umsetzbar sind.

Das Ausschaffen von kriminellen Ausländern muss, bei der falschen Politik von offenen Grenzen, dringend umgesetzt werden. Sonst haben wir sehr viele Kuckuckseier in unseren Reihen und werden nur noch zuschauen wie unsere Heimat den Bach runter geht.

Die phantasiereichen und konstruierten Beispiele der Gegner der Durchsetzungsinitiative sind masslos übertrieben und eben, wie schon gesagt, phantasievoll.

Das Volk hat die Ausschaffungsinitiative angenommen und erwartet auch dass diese umgesetzt wird. Falls die Durchsetzungsinitiative abgelehnt wird, ist auch die heutige Praxis der Ausschaffung nur noch Augenwischerei und unsere Richter haben keine Handhabe mehr, uns vor kriminellen Ausländern zu schützen.

Die Schweiz kann ihre internationalen Mandate nur glaubhaft vertreten wenn im eigenen Land Frieden herrscht. Friede und Neutralität kann nur erhalten bleiben, wenn der Staat die Möglichkeit hat Stärke zu beweisen, in dem er zum Beispiel eben kriminelle Ausländer ohne wenn und aber ausschafft.

Zeiten ändern sich. Wenn wir heute aus falscher Ideologie heraus die Durchsetzungsinitiative ablehnen, werden wir morgen die Folgen spüren.

Eine geschwächte Armee, Entwaffnung des Volkes und zahnlose Ausländer- und Strafgesetze sind keine gute Voraussetzung um unabhängig und neutral zu bleiben. Die viel gelobte Achtung vor unserem Land und unserer Staatsform schwindet rapide. Unsere Stärken und das was unsere Vorfahren aufgebaut haben verlieren an Glanz oder zerbröckeln. Wollen wir eine solch instabile, ungewisse und unsichere Zukunft unseren Kindern wirklich vererben?

Darum ein klares JA zur Durchsetzungsinitiative!

Marcel Toeltl

Ja zur zweiten Gotthardröhre

Zeiten ändern sich. Wie schnell das gehen kann, erleben wir täglich mit der Flüchtlingskrise. Immer mehr Menschen strömen nach Europa und stellen die Versorgung vor neue Tatsachen. So wird mehr Wohnraum nötig, mehr Nahrungsmittel müssen produziert und transportiert werden, und der Individualverkehr nimmt entsprechend zu. Eine Hauptschlagader innerhalb Europas ist die Nord-Süd Verbindung durch den Gotthard. Mit dem Bau der NEAT wurde schon vorausschauend ein Standbein zur Bewältigung des Verkehrs realisiert. Aber kapazitätsmässig ist es unmöglich den ganzen wachsenden Verkehr auf die NEAT umzulenken. Der Strassenverkehr wird weiterhin nötig sein um mit der globalen Entwicklung der Wirtschaft und Versorgung mithalten zu können.

Dass die heutige Situation mit nur einer Gotthardröhre und der Ausweichroute San Bernardino kritisch ist, zeigten die vielen Vorfälle im 2015. In einem Fall war die Gotthardröhre wegen eines Unfalls, und die San Bernardino Route ebenfalls wegen eines schweren Unfalls stundenlang gesperrt. Auch der Bahnverkehr war 2012 über Wochen lahmgelegt wegen eines Felssturzes, wie auch im Mai 2015 wegen einem Crash zweier Güterzüge. Das Tessin war abgeschnitten.

Dass nun der St. Galler Baudirektor Willi Haag mit seiner Aussage, der Kanton St. Gallen sei vom Anliegen der Gotthardröhre(n) nicht betroffen, irritiert, erstaunt wenig. Gerade in Sachen Verkehr ist weitsichtiges Denken und Handeln angesagt. Wird der Gotthard Strassentunnel für die Sanierung während 3 bis 4 Jahren total gesperrt, hat das massive Auswirkungen auf unseren Kanton. Der Strassenverkehr wird sich mit Sicherheit seinen Weg suchen. Und dieser Weg führt unter Anderem über die Stadt St. Gallen, durchs Rheintal hinauf zum San Bernardino. Die Stadtautobahn in St. Gallen stösst vielfach schon an Kapazitätsgrenzen und endet im Stau. Und das Astra hat mit dem abrupten Baustop in Sachen Sanierung der Autobahn zwischen Rheineck und St. Margrethen, wegen Geldmangel, auch dafür gesorgt, dass an heissen Tagen eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h nötig ist.

Thomas Vellacott, Geschäftsführer von WWF Schweiz, führt die in Paris beschlossenen Klimaziele ins Feld. Sie liessen sich nur erreichen, wenn keine neuen Ölheizungen, Bohrplattformen oder eben Strassen gebaut würden, sagte er. Dem halte ich entgegen, dass die eng gefassten Klimaziele sowieso nicht erreichbar sind, weil Millionen Menschen nach Europa, und zig Zehntausende in die Schweiz strömen. Diese Menschen benötigen, wie ich vorgängig schon erwähnt habe, auch Ressourcen. Nur sind diese nicht in den Klimazielen berücksichtigt. Es ist aber auch logisch, dass wenn der motorisierte Verkehr nicht flüssig gehalten werden kann, wegen Verhinderung von dringend nötigen Massnahmen wie die sicherheitsrelevante Sanierung des Gotthardtunnels, es zu immer grösseren und längeren Staus kommt. Und ich bin mir sicher, die Umweltverbände können kein einziges Argument ins Feld führen, welches belegt, dass Staus weniger schädlich für die Umwelt sind, als wenn der motorisierte Verkehr flüssig läuft.

Auch die Kosten sind kein wirkliches Argument. So werden diese auf 2.8 Milliarden Franken geschätzt. Hingegen für eine Sanierung ohne zweite Röhre, müssten beidseits des Gotthard Terminals für den Bahnverlad gebaut werden. Diese Kosten würden sich auf 1.5 bis 2.2 Milliarden Franken belaufen. Mit dem zweiten Tunnel haben wir eine Investition für die Zukunft getätigt, welche irgendwann sowieso nötig wird. Machen wir aber nur die Sanierung ohne zweiten Strassentunnel, sind die 2 Milliarden schlichtweg zum Fenster rausgeworfen und wir haben keinen Mehrwert. Dies ist eine ziemlich kurzfristige und egoistische Handlungsweise.

Eigentlich müssten alle EU-Befürworter ein deutliches Ja zur zweiten Gotthardröhre in die Urne legen. Denn eine Hauptursache des ständig wachsenden Nord-Süd Verkehrs ist die EU und deren Länderpolitik. Es kann ja nicht sein dass Milch durch ganz Europa gefahren wird, um anderswo Käse zu produzieren und diesen wieder zurück zufahren. Auch die Personenfreizügigkeit trägt ihres dazu bei, dass Mehrverkehr auf den Strassen stattfindet.

Es gibt nicht nur das Hier und Jetzt. Wir haben auch eine Verantwortung der nächsten Generationen gegenüber. Unsere Pflicht ist es, vorausschauend und nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen. Verbauen wir uns die Möglichkeit zum heutigen und idealen Zeitpunkt kostengünstig eine zweite Gotthardröhre zu bauen, wird der nachhaltige Schaden massiv grösser sein. Ob dann die Umweltverbände und der VCS glücklich sind, mag ich sehr bezweifeln. Jedenfalls werden sie den Schwarzen Peter in der Hand halten.

Marcel Toeltl

Zeichen der Unsicherheit

Aus den zumeist linken Kreisen wird die Entwaffnung der redlichen Bürger gefordert. Doch unsere SP Bundesrätin und Justizministerin Simonetta Sommaruga behauptet tatsächlich, dass unsere Landesgrenzen nicht besser bewacht werden müssen und systematische Grenzkontrollen (750’000 Personen und 350’000 Fahrzeuge pro Tag) nicht möglich seien. Sie verhindert damit einen wirksamen, wenn auch nicht vollumfänglichen Schutz unserer Heimat und des inneren Landfriedens.

Wie kürzlich im öffentlichen Radio berichtet wurde, sind gemäss einer Umfrage in 12 Kantonen die Anträge für Waffenscheine vom Jahr 2014 zum Jahr 2015 um 23% gestiegen. Auch 10vor10 berichtete dass die privaten Waffenkäufe durchschnittlich um 25 Prozent angestiegen sind. Im Kanton Waadt gingen mehr als 4200 Gesuche ein. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es noch 2427.

Doch weshalb rüsten sich Privatpersonen mit Waffen aus? Gemäss Waadtländer Kantonspolizei habe dies mit dem generellen “Klima der Beunruhigung” zu tun. Auch steige in der Bevölkerung die Angst vor Einbrechern. Vom Schweizer Büchsenmacherverband war zu vernehmen, dass die Leute die Unsicherheit beheben und sich verteidigen möchten. Gerade alleinstehende Frauen gehören immer öfter zu den Kunden. Auch einzelne Schweizer Polizeikorps reagieren. So haben sie mehr Waffen und Schutzgegenstände gekauft und investieren in zusätzliche Ausbildungen. Der Polizeibeamtenverband findet das jedoch noch zuwenig.

In einer grossangelegten Befragung von 20min kam heraus, dass drei Viertel der Befragten dafür sind, die Grenzkontrollen wieder einzuführen. Besonders hoch ist die Zustimmung bei den Wählern von SVP und FDP mit 97 beziehungsweise 82 Prozent. Am tiefsten sind die Werte im linken Lager, wobei sich immerhin 42 Prozent der Grünen- und 48 Prozent der SP-Sympathisanten dafür aussprechen.

Mittlerweile hat sicher jeder von den sexuellen Übergriffen an unzähligen Frauen in der Sylvesternacht gehört. Diese Übergriffe, auch in Anwesenheit von Kindern, in Köln, Hamburg, Wien und Zürich, wie auch an anderen Orten, zeigen in aller Deutlichkeit auf, was uns die offenherzige Willkommenskultur bringt. Dass Frauen in anderen Kulturen minderwertig behandelt werden, scheint man einfach auszublenden. Die Polizei war relativ machtlos gegen die grosse Masse der Belästiger und Vergewaltiger. Und wenn nicht die Polizei unsere Frauen beschützen kann, wer dann? Wo bleibt der Aufschrei der Frauenrechtlerinnen? Ist dies das Ende der Freiheit für unsere Frauen, sich frei bewegen zu können? Wollen wir das wirklich?

Gewalt gegen Frauen ist eine Frage der inneren Sicherheit. Wenn Justizministerin Sommaruga das Gefühl hat, unser Land sei diesen Gefahren nicht ausgesetzt, liegt sie völlig falsch. Wie Deutsche Medien berichteten hat Angela Merkel bereits über 400 Strafanzeigen, unter anderem wegen Hochverrat, am Hals. Die innere Sicherheit ist ein Auftrag vom Volk an die Regierung und steht deshalb in der Bundesverfassung in den Artikeln 2 Abs.1, 10 Abs.2, 11 Abs.1, 57 Abs.1, 58 Abs.2 und 121a Abs.1.

Kommt der Bund dieser Pflicht nicht nach, handelt das Volk entsprechend. Die hohe Anzahl an Anträgen für Waffenscheine ist der beste Beweis. Doch wie es für unsere Landesregierung fast schon symptomatisch ist, scheint sie auch dieses Zeichen nicht deuten zu können oder ist willentlich bestrebt weiterhin am Volk vorbei zu politisieren.

Marcel Toeltl

NEIN zur Beschränkung des Pendlerabzuges

Der ÖV und Individualverkehr müssen nebeneinander gleichberechtigt existieren können. Und es liegt im Interesse des Arbeitnehmers das sinnvollste Transportmittel zu wählen, damit er seiner Arbeit nachgehen kann. Denn ohne Arbeit gibt es keinen Zahltag und ohne Zahltag keine Steuern. Nicht jeder arbeitet an seinem Wohnort. Und für diejenigen die das können, gibt es keine Gewähr, dass sie ihren Job auch morgen noch haben.

Unternehmen wechseln Standorte oder bauen Stellen ab. Langjährige Mitarbeiter können plötzlich auf der Strasse stehen. Meistens findet man keinen Job in der Nähe. Das RAV setzt noch einen drauf, und verlangt, dass man täglich bis zu vier Stunden Arbeitsweg, meist für weniger Lohn, auf sich nehmen müsse. Arbeitstätige haben heute flexibel zu sein. Realität ist, dass Arbeitsort und Wohnort häufig und ungewollt nicht mehr übereinstimmen.

Längere Arbeitswege verursachen Mehrkosten. Gemäss unserem Steuersystem wird das gesamte Reineinkommen besteuert. Wer Auslagen hat, um Einkommen zu erzielen, muss diese Auslagen abziehen können. Muss man einen langen Arbeitsweg auf sich nehmen, reicht die Maximalpauschale, wenn kein ÖV zur Verfügung steht, nirgendwo hin. Ganz zu schweigen bei Schicht- und Nachtarbeit. Von Gleichberechtigung, wie es die Regierung behauptet, kann also keine Rede sein.

Die Beschränkung des Pendlerabzugs war Teil des Entlastungspaketes einer Regierung, die lieber höhere Bussen einnimmt und Steuern erhöht, anstatt endlich zu Sparen. In den meisten anderen Kantonen gibt es keinen Höchstbetrag oder aber einen solchen von 6000 Franken und mehr. Der Kanton Aargau hat eine Beschränkung sogar ausdrücklich abgelehnt.

Eine Höchstgrenze für Steuerabzüge ist zu verhindern. Es gibt ja auch auf der Einnahmenseite keine Höchstgrenze bei den steuerbaren Einkünften. Steuergerechtigkeit bedeutet auch, die wirklichen Auslagen der Arbeitnehmer anzuerkennen und steuerlich zum Abzug zuzulassen.

Darum NEIN zum XI. Nachtrag zum Steuergesetz.

Marcel Toeltl

Entschuldigung

Hiermit möchte ich mich offiziell und aufrichtig dafür entschuldigen, dass es mit meinem persönlichen Blog-Eintrag soviel Aufruhr gegeben hat. Diese Entschuldigung gilt ebenfalls für Menschen, welche sich von meinen Aussagen betroffen fühlen.

Es war nie, wirklich gar nie, meine erklärte Absicht, eine Bevölkerungsgruppe, ein Volk als Ganzes, oder eine Ethnie zu beleidigen, zu diskriminieren oder zu diskreditieren. Und dies ist ernst gemeint.

Ich bin kein Jurist, habe meine persönliche Meinung und habe auch das Recht dies kund zu tun, solange es in der Schweiz noch eine Meinungsfreiheit gibt. Falls also meine Zeilen, Satzstellung oder Wortwahl juristisch nicht konform war, oder meine Aussagen als diskriminierend empfunden werden, bitte ich aufrichtig um Vergebung. Danke.

Marcel Toeltl

Was kommt da auf uns zu?

Haben sich sogenannte soziale Linke und Gutmenschen eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht was als Nächstes kommt? Wahrscheinlich nicht. Sie sind in ihrem Helfersyndrom derart gefangen, dass sie das Wesentliche ausser Acht lassen.

Nachdem dann die kritische Masse, und damit meine ich auch die Sättigung, mit vermeintlichen Flüchtlingen überschritten wurde, hört’s nicht auf. Gerade Flüchtlinge aus Eritrea und Syrien, welche nachweislich einen sehr tiefen Länder IQ haben, sind in unserem Land, wirtschaftlich gesehen, fehl am Platz.

Es wird nie, aber auch gar nie, Arbeit geben für alle diese Menschen. Und falls doch einer eine Stelle bekommen sollte, dann sicher nur im unteren Niedriglohn-Segment. Also wird er keine Steuern, Krankenkasse und Miete zahlen. Er wird von unseren Sozialsystemen finanziert bis denen das Geld ausgeht. Die Gesundheitskosten explodieren und mit dem Frieden ist es in unserem Land auch vorbei. Neben der stehtig steigenden Kriminalität im Bereich Diebstahl und Drogen, sind auch unsere Frauen immer mehr in Gefahr. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass die zumeist sehr jungen und in weiter Überzahl eingereisten Männer sich gebührlich verhalten? Dass sie keine sexuellen Bedürfnisse haben, und nach unseren Sitten mit Frauen umgehen? Es gibt bereits heute schon viele Berichte in den Medien, welche rudelmässige Belästigung und Gewalt an vorbeilaufenden, jungen Frauen (sogar mit Kind), belegen.

Doch zurückkommend auf meine Anfangsfrage. Da die Finanzierung der zugewanderten, und uns keinen Vorteil bringenden Massen immer mehr zum Problem wird, ist zu erwarten, dass schon bald gröbere Reaktionen geschehen werden. Darauf komme ich später.
Auch folgen auf die stehtig wachsende Gefährdung unseres Friedens noch nicht geahnte Reaktionen.

Es wird ja hoffentlich niemand so blauäugig sein, und erwarten, dass wenn über die Hälfte eines Landes nach Zentraleuropa strömt, unser tägliches Leben davon nicht negativ tangiert wird. Eine derart massige Zuwanderung bringt deren Kultur, Bräuche, Religion, Gesetze und deren Probleme zwangsläufig mit. Es wird so sein, dass die Flucht dieser Menschen an deren Situation überhaupt nichts ändert. Aber dafür destabilisieren sie unseren Frieden und unsere schwer erarbeitete soziale Sicherheit. Es kann auch nicht abgestritten werden, dass durch ein solch grosses Bevölkerungswachstum sämtliche Klima-Verträge, insbesondere in Sachen CO2, nicht eingehalten werden können.

Finanziell gut gestellte und intelligente Menschen werden diesem Treiben nur noch befristet zusehen und dann unser Land, respektive Zentraleuropa verlassen in Richtung Länder, welche nicht Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen.

Zurück in Europa bleiben dann weniger bemittelte Bürger, welche wie Milchkühe gemolken werden, um die nicht arbeitenden Massen zu finanzieren und unterhalten. Sie sind dann sogenannte Leibeigene des Systems und haben gefälligst zu funktionieren und produktiv zu sein. Neidig auf die nicht arbeitenden Massen dürfen sie natürlich nicht sein.

Der langfristige Plan, Europa zum grenzenlosen Wirtschafts- und Produktionszentrum zu machen, scheint zu gelingen. Die intelligenten und kritischen Bürger wandern aus, und der Rest vermehrt sich mit den Genen der Zuwanderer aus Ländern mit niedrigem IQ. Das ergibt ideale Menschen, welche gerade genug IQ haben um ideal zu funktionieren und zu arbeiten, – unter mittelalterlichen Arbeitsbedingungen. Aber diese Menschen sind auch zuwenig intelligent um Politik zu machen und Zusammenhänge zu erkennen.

Dadurch sind den Freihandelsabkommen Tür und Tor geöffnet, und die globalen Konzerne können in Europa tun und lassen was sie wollen. Egal ob die Umwelt zerstört wird oder der funktionierende Arbeiter gesundheitlich daran zerbricht.

Ja, die Zukunft Zentraleuropas sieht düster aus, solange der Massen-Zuwanderung nicht entgegen gewirkt wird. Die EU, und ein sehr grosser Teil unserer Landespolitiker, haben die drohende Gefahr noch nicht wahrhaben wollen. Sie verschliessen ihre Augen und hoffen, dass es schon gut kommt. Aber ich bin mir sicher, dass genau diese Politiker und Wirtschaftsführer Europa verlassen, bevor es richtig brennt.

Marcel Toeltl

Genug ist genug

Der Kampf um Nein-Stimmen zur Initiative „Stopp der Überbevölkerung“, oder besser bekannt als „Ecopop“, wird an verschiedenen Fronten geführt. Dabei fällt einem auf, dass Gegner der Ecopop, wenn sie keine wirklichen Argumente mehr haben, sofort auf die Entwicklungshilfe ausweichen, welche auch Bestandteil dieser Initiative ist. Das vordergründige Problem der Überbevölkerung wird einfach ausgeblendet und absurdum geführt.

Aber, meine Damen und Herren, es geht um unsere Heimat. Die Entwicklungshilfe in anderen Ländern, für welche heute sowieso schon Milliarden verlocht werden, ist nicht Kern unseres Problems. Nur weil ein paar, teilweise von Ausländern gesteuerte Wirtschaftskreise und Wirtschaftsbosse aus eigenen Interessen gegen die Ecopop sind, dürfen wir nicht fahrlässig auch gegen die Ecopop sein.

Einer gegen alle. Das hat’s in der Schweizer Geschichte schon öfters gegeben. Die Geschichte zeigt auf, wozu wir Eidgenossen fähig sind. Doch genau dann, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht, werden diese Qualitäten verleugnet und ausgeblendet.

Die ECOPOP-Initiative wird in jedem Fall Auswirkungen haben. Gefährliche Auswirkungen drohen auch dann, wenn die Initiative abgelehnt wird.

Von den Initiativ-Gegnern wird mit Sicherheit sofort argumentiert werden, dass die Schweizer gar keine Einschränkung der Einwanderung haben wollen. Und mit dieser Einstellung wird dann auch die Umsetzung der vom Volk angenommenen Masseneinwanderungsinitiative pulverisiert. Es wird Versuche geben, die abgelehnte ECOPOP als „Korrekturabstimmung“ zur Masseneinwanderungsinitiative darzustellen.

Die Personenfreizügigkeit, beziehungsweise deren Missbrauch durch die Wirtschaft/Arbeitgeber, hat u.a. folgende drei Probleme mit sich gebracht:

  1. Übermässige Zuwanderung und damit bekannte Folgeprobleme.
  2. Eine Anforderungs-Inflation bzw. “Diplomitis” in der Jobsuche: wenn eine Stelle angeboten wird, bekommt der Arbeitgeber hunderte Bewerbungen. Um diesem Überangebot Herr zu werden, sind einfach die Anforderungen raufgeschraubt worden. Wo früher ein eidgenössischer Fachausweis ausreichte, wird heute plötzlich ein universitärer Abschluss verlangt.
  3. Wegen des grossen Personalangebotes werden “teure” Schweizer ab 40 Jahren entlassen und mit günstigen Migranten (jung mit Uni-Abschluss) aus der EU ersetzt. Dadurch werden ältere Schweizer Stellensuchende auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert und sind gezwungen, massive Lohneinbussen inkaufzunehmen, nur, damit sie nicht arbeitslos bleiben.

Auch haben es Unternehmen klar versäumt mehr Lehrlinge auszubilden. Auszubildende sind ein Kostenfaktor. Gewinnoptimierung steht im Vordergrund.
Und jetzt sollen wir immer mehr Zuwanderung ertragen, damit Schweizer und Internationale Unternehmen kostengünstig zu importierten Arbeitskräften kommen? Und wo bezahlen diese international tätigen Unternehmen dann Steuern? Siehe Beispiel Ammann-Group. So geht das sicher nicht. Darum JA zur Ecopop.

Unser Land hat lang erarbeitete Standortvorteile. Ginge es um die angeblich wichtigen fehlenden Arbeitskräfte, hätten die Firmen schon längst in Niedriglohnländer gewechselt. Und jetzt wehren sich die Wirtschaftskreise gegen die Ecopop, weil die Strategie des billigen Imports von ausländischen Facharbeitern in Gefahr gerät. Hätten sie ihre Verantwortung wahrgenommen, und mehr Lehrlinge ausgebildet, wie auch Schweizer nicht durch billige zugewanderte Arbeitskräfte ersetzt, um Gewinne zu optimieren, müssten wir nicht über Ecopop abstimmen.

1992 wurde der Untergang der Schweiz bei einem EWR-Nein prophezeit, – doch die Schweiz existiert immer noch. Nach der Jahrtausendwende wurde den Arbeitnehmern die PFZ schmackhaft gemacht, mit der Option von mehr Lebensqualität und der Möglichkeit im EU-Raum arbeiten zu dürfen. Und jetzt bleiben alle hier und es kommen immer mehr und mehr EU-Arbeitskräfte in die CH. Wir wurden aus Wirtschaftskreisen brandschwarz angelogen.

Neben ökologischen und ethnischen Folgen hat die ungehinderte Zuwanderung auch massive finanzielle Nebenwirkungen, welche von uns Steuerzahler auch noch mitfinanziert werden müssen.

Ein reales Beispiel:

Unser Nachbarland Österreich hat 8.5 Mio. Einwohner, also etwas mehr als wir, und eine Bevölkerungsdichte von 101 Einwohner pro km2. Bei uns sind es 198 Einwohner pro km2. Also doppelt soviele.

In Österreich haben im Jahr 2013 19.4% mit Migrationshintergrund gelebt. In der Schweiz waren es Ende Juni 2014 24% ohne Schweizer Pass. Mit Migrationshintergrund wesentlich mehr.

Gestern konnte man den Medien entnehmen, dass Österreich 390’000 Arbeitslose hat, und bis im Februar mit 500’000 zu rechnen ist. Allein 47 Prozent der Arbeitslosen haben keine berufliche Ausbildung. Dies kommt vor allem von ihrem Migrationshindergrund.

Es gibt nun Forderungen für eine sektorale Schliessung des Arbeitsmarktes gegenüber ausländischen Arbeitskräften. Also genau das Gegenteil was unsere Wirtschaftslobby will.

Ende September 2014 hatten wir gemäss SECO 130’000 Arbeitslose. Davon waren auch 44.6% Ausländer. Es gibt 183’000 registrierte Stellensuchende. Man beachte die Feinheit: 130’000 Arbeitslose, aber 183’000 registrierte Stellensuchende. Und dann gibt’s ja noch die nicht Registrierten. Und wo landen diese? Genau, auf dem Sozialamt. Die Gemeinden werden es danken.

Also nochmals:

  • Der Fachkräftemangel ist bewusst hausgemacht.
  • Initiativgegner sind sich sogar ihren eigenen Parteiprogrammen untreu, da durch Annahme der Ecopop ihre Asylindustrie ins Wanken kommt.
  • Kommen mehr Menschen in unser Land, müssen mehr Nahrungsmittel und Güter importiert werden. Neben Umweltbelangen verträgt dies unsere Verkehrs-Infrastruktur nicht.
  • Reales Beispiel: In einem Zweierbüro können nicht 10 Personen arbeiten. Das gibt nämlich ganz ordentlich dicke Luft, Spannungen, Aggressionen und Verlierer.
  • Uneingeschränkte Zuwanderung tangiert sämtliche Bereiche eines Landes und der Bevölkerung negativ.

Die Initiativ-Gegner wollen nicht einsehen, dass ein Seil, dessen Reisskraft bei 100 kg liegt, nicht mit 500 kg belastet werden kann. Unsere nutzbare Infrastruktur ist nicht geschaffen für weitere Millionen von Menschen. – Die Linken und Grünen, wie auch der VCS, haben ihren Beitrag dazu geleistet und sind nun im Dilemma

Konzentrieren wir uns auf unser Leben und unsere Heimat, und lassen uns keine Angst machen von Wirtschaftskreisen, denen nur der eigene Gewinn wichtig ist. Den Lateralschaden, den sie verursachen, wollen wir nicht haben und schon gar nicht finanzieren.

Der EGMR hat mit seinem gestrigen Urteil, in Sachen Rückführung der Afganischen Familie nach Italien, einen weiteren Sarg-Nagel gegen die Schweiz eingeschlagen, – und gleichzeitig damit auch noch das Schengen-Dublin Abkommen pulverisiert. Das Abkommen war auch ein Schutz für uns.

Wenn wir Schweizer jetzt nicht definitiv eine Zuwanderungsgrenze ziehen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir unsere Heimat verloren haben.

Darum ein überzeugtes Ja zur Ecopop.

Marcel Toeltl