Nationalrat auf Irrwegen

Der Nationalrat beschliesst dass 16-Jährige abstimmen dürfen. Was hat die Mehrheit dieser Räte zu sich genommen, dass sie so etwas beschliessen? Oder sind das gar am Ende Auswirkungen des Corona Virus? Ich habe ja in 20min gelesen dass Pathologen das Virus auch im Hirn nachweisen konnten.

Es ist genau derselbe Nationalrat der sich in anderen Themen, welche gegen die Schweiz gerichtet sind, immer gerne auf andere Konventionen und Verträge beruft.

Doch in Sachen Stimmrechtsalter hat der Nationalrat seine Aufgaben nicht gemacht. So findet er es eine tolle Sache wenn bereits 16-Jährige stimmen und wählen dürfen. Dabei hat er einfach eine Sache übersehen.

Gemäss UN-Kinderrechtskonvention ist jede Person unter 18 Jahren ein Kind.

Art. 1
Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt.

Was also bezweckt der Nationalrat wenn er Kindern das Stimm- und Wahlrecht erteilt? Versteckt er sich hinter Entscheidungen dieser Kinder um sein eigenes Unvermögen zu kaschieren? Oder will er wirklich dass Kinder an die Macht kommen?

Ich hoffe der Ständerat oder das Volk korrigiert diesen Entscheid wieder.

Marcel Toeltl

1. August-Feier? – Braucht’s nicht!

Es ist endlich geschafft, Corona sei Dank. Die unsägliche 1. August-Feier, welche nur für Schweizer, Eidgenossen und echte Patrioten ist, wird vielerorts nicht durchgeführt. In einem von Migranten gefluteten Land, wie es die Schweiz europaweit anführt, stört so ein traditionelles Fest nur. Es könnte ja Menschen anderer Kulturen stören und verletzen, – ausser vielleicht einige angeblich Traumatisierte aus Kriegsgebieten, welche viel Geld in das 1. August Feuerwerk investieren und unsachgemäss damit in Wohnquartieren hantieren.

Und so macht man das, was die sozialen Schweizer am besten können, – man passt sich auch hier an. Damit wird das einst harte Granit-Land Schweiz an allen Ecken und Kanten geschliffen bis es nur noch ein runder Kieselstein ist, der im Gefüge der EU klang- und sanglos unter geht.

Aber halt, sind es wirklich die sozialen Schweizer die das 1. August-Fest gestrichen haben wollen? Oder gibt es da Strippenzieher, die das am liebsten so hätten, – und getan haben?

Dass es die sozialen Schweizer sind, glaube ich nicht. Denn das Sozialsein hat schon sehr lange Tradition in unserem Land. Und die 1. August-Feier ebenso. Also muss es einen anderen Grund haben.

Ob das 1. August-Fest vielerorts ausschliesslich wegen Corona frühzeitig gestrichen wurde, mag sein oder nicht sein. Bei uns in St. Margrethen hat der Gemeinderat jedenfalls schon sehr früh (3.Juni) unsere beliebte Veranstaltung abgesagt. Beliebt deshalb, weil wir in den letzten Jahren ein für alle Altersstufen attraktives Fest mit jeweils 600 bis 1000 Besucher hatten. Und dies bei Top Referenten wie Bundesräten, Parteipräsidenten (Stufe CH), Regierungsräten und Nationalräten. Und wie es scheint hat sich der FDP-lastige Gemeinderat keine Gedanken dazu gemacht wie man das Fest trotzdem durchführen könnte, z.B. durch Limitierung der Besucher mittels Eintrittsbändel.

Was also könnte sonst der Grund sein dass das 1. August-Fest in vielen Gemeinden gestrichen wurde?

Nun, zählt man 1 + 1 zusammen, damit meine ich die vielen positiv formulierten Medienberichte (linker Medien) zur EU und all derer die die Begrenzungsinitiative bekämpfen, kommt man zum Schluss dass dies von gewissen politischen Kreisen und NGO’s so gewollt ist.

Ganz vorne dabei ist die FDP und deren zugeneigten Wirtschaftskreise, gefolgt vom ganzen politischen Spektrum links der SVP. Diese für die Schweiz ungesunde Konstellation will um Gedeih und Verderben in die EU. Ja, wieder einmal heisst es Alle gegen Einen.

Und um dies so richtig zu unterstützen muss jede Gelegenheit genutzt werden, zu verhindern, dass der Schweizer Bevölkerung ihre Wurzeln und ihren Nationalstolz in Errinerung gerufen wird.

Der Nationalfeiertag liegt terminlich vor der wegweisenden Abstimmung zur Begrenzungsinitiative, welche der unheiligen Allianz um die FDP herum ein Dorn im Auge ist. Denn bei einem Ja würde die von der FDP definierte “pfefferscharfe Umsetzung” der verwässerten und weichgespülten Masseneinwanderungsinitiative (MEI) endlich durch den ursprünglich vorgesehen Inhalt korrigiert und umgesetzt.

Da die EU Turbos eigentlich keine griffigen Argumente haben, um den Beitritt zur maroden EU geschmackhaft zu machen, ist natürlich das Corona-Virus ein gern gesehener Verbündeter. Man kann damit Grossveranstaltungen und Demonstrationen verbieten, – ausser natürlich die geduldeten und gern gesehenen Demos welche im eigenen Interesse liegen.

Es wird an allen Fronten gegen die ehemals stolze und unabhängige Schweiz und deren Bürger vorgegangen. Man will das Erfolgsmodell Schweiz willentlich wirtschaftlich und sozial schädigen oder zerstören und den Bürgern ihren Nationalstolz und ihre Identität nehmen.

Mit der Streichung der 1. August-Feier ist ein weiterer Schritt getan. Der von den gewählten Politikern geschworene Eid ist nur noch Makulatur und die meisten Derer schauen nur noch auf ihre Karriere und ihre Pfründe. Und wir bezahlen sie noch dafür.

Ich wünsche mir den Zeitpunkt möglichst schnell herbei, wo ein stolzer Eidgenosse die Massen wieder bewegen kann mit der Aufforderung SWITZERLAND FIRST!

Marcel Toeltl

Homeschooling

Meine Familie lebt im klassischen Familienmodell. Das bedeutet ich arbeite zu 100% und meine Frau führt das Unternehmen “Familie Zuhause”. Sie betreut unsere Kinder, führt den Haushalt, kauft ein, macht Frühstück und das Mittagessen und vieles mehr. Doch seit ein paar Wochen, wegen der vom Bundesrat verordneten Massnahmen infolge der Corona Pandemie, sieht der Alltag aller Familienmitglieder anders aus.

Meine Frau ist täglich mehrere Stunden mit der Betreuung beider Kinder (1, Kindergarten Jahr und 3. Schulklasse) beschäftigt, da sie bei den Aufgaben helfen und bei neuem Schulstoff quasi die Lehrkraft sein muss. Meine Frau macht das gut und unsere Kinder können den Lehrstoff in der geforderten Zeit, also nach vorgegebenem Stundenplan, absolvieren.

Bisher wurde so jeder Morgen durch das betreute Homeschooling beschlagnahmt. Meine Frau hat sich arrangiert und ich konnte dadurch meinen 100% Homeoffice Job meistens ungestört wahrnehmen.

Doch nun steht der Muttertag vor der Türe. Es ist also an der Zeit ein Muttertags-Geschenk zu basteln. Die Schule liefert dazu auch die Ideen, Vorlagen und Anleitungen. Das ist doch eine gefreute Sache.

Aber nun kommt der Haken. Bin ich denn Lehrer oder Schülerbetreuer? Mein Sohn muss nun dieses Muttertagsgeschenk basteln und ich darf/muss dabei helfen, da ja die zu beschenkende Mutter davon nichts erfahren darf. Das Geschenk ist nach Fertigstellung zu fotografieren und das Foto der Lehrerin einzureichen.

Die Schulen machen es sich schon einfach in dieser Corona-Krise. Wer wie ich bei einem 100% Job zurzeit im Homeoffice arbeitet, hat wohl andere Verpflichtungen als Kinder zu betreuen, welche ein anspruchsvolles, mehrstündiges Homeschooling absolvieren müssen.

Die Grundschulen sind noch nicht in der Digitalisierung angekommen und übertragen die Lehrertätigkeit den Eltern, – unbezahlt wohlverstanden.

Für was nochmals bezahlen wir Schulsteuern, wenn uns die Lehrertätigkeit und Betreuung schlussendlich übertragen und bei uns liegt?

Klar, es ist eine Ausnahmesituation. Und genau darum erwarte ich dass auch die Schulen und Lehrkräfte der Situation entsprechend einen Sonder-Effort leisten. Es kann nicht sein dass auch noch der Unterricht auf die, in dieser Situation schon anderweitig belasteten Eltern, abgewälzt wird.

Ich habe den glücklichen Umstand dass ich in der Informatik Zuhause bin und entsprechende Infrastruktur habe. Doch eine solche hat noch lange nicht jede Familie. Und doch wird dies von den Schulen als Selbstverständlichkeit angenommen.

Es wäre deshalb mehr als zu erwarten dass Familien für die erbrachten Leistungen und Aufwendungen einen steuerlichen Abzug oder eine Vergütung bekommen. Schliesslich wurden die Leistungen nicht freiwillig gemacht sondern als Folge der verordneten Corona Massnahmen aufgezwungen.

Wie die aktuelle Situation zeigt, ist unser Schulsystem nicht geeignet um Homeschooling zu betreiben. Nicht mal einen einfachen Online-Unterricht scheint es zu geben. Dabei sind verschiedene Softwarelösungen (Skype, Microsoft Teams usw.) auf dem Markt, welche genau dies ermöglichen würden.

Die Lösung kann jedoch nicht sein, dass Eltern ihre Kinder selber unterrichten müssen. Ansonsten ist das heutige Schulsystem ernsthaft in Frage zu stellen. Mit dem wöchentlichen Verteilen des Lehrstoffes an die Eltern, wie dies aktuell der Zustand ist, funktioniert der Unterricht anscheinend. Und so kann man sich fragen, wieso die Kinder überhaupt noch zum Präsenzunterricht müssen wenn die Eltern den Lehrstoff genauso vermitteln können.

Die Verantwortung liegt in dieser Zeit sowieso bei den Eltern. Und so könnten diejenigen Eltern, welche ihre Kinder selber (wahl- und wochenweise) unterrichten wollen, mit dem aktuell praktizierten System des Homeschooling in Zukunft fortfahren. Also einmal pro Woche ein Bildungspaket erhalten und damit zuhause unterrichten.

Marcel Toeltl