Sind Gesunde nicht toleriert?

Bei Schwulen, Lesbischen, Geschlechtsneutralen und Farbigen, bei Moslems und anderen Kulturen, Romas und Fahrende und noch vielen weiteren Themen wird Toleranz erwartet und gefordert. Wieso nicht beim Thema Corona Impfung?

Es gibt unantastbare Grundrechte, schriftlich festgehalten in unserer Verfassung, und Gesunde dürfen diese Grundrechte nicht mehr ausüben dürfen?

Wenn sich ein Ladenbesitzer weigert eine Muslimin einzustellen gibt es eine riesige mediale Empörung und Shitstorm gegenüber dem Geschäft. Aber jetzt soll es plötzlich legitim sein, Gesunde und Impfunwillige vom öffentlichen Leben auszugrenzen? Wo bleibt hier die Empörung? Wenn Gesunde und Impfunwillige schon als Minderheit angesehen werden, wieso werden sie dann nicht als solche betrachtet und die entsprechende Toleranz entgegen gebracht?

Werden in der Schweiz verfassungsrechtliche Grundrechte nun ohne rechtliche Grundlagen mit den Füssen getreten nur weil sich eine Mehrheit der Mitmenschen unkritisch der Massenbewegung anschliessen? Da kommt mir doch ein Zitat von Albert Einstein in den Sinn:

“Schon immer beruhten die meisten menschlichen Handlungen auf Angst oder Unwissenheit.”

Ich finde es jedenfalls eine infame Unterstellung zu behaupten dass Impfgegner und Impfunwillige anscheinend nur falsche Informationen einholen. Die Tatsache spricht wohl vielmehr dafür dass Impfwillige nur von der Pharma gesponserte Berichte aus den Mainstream-Medien und gekaufter NGO’s konsumieren und für die absolute Wahrheit halten.

Und noch was. In welche Kategorie ordnen Sie, Herr Huber, Gesunde ein, welche meistens sehr bewusst leben und sehr gut gebildet sind? Wieso soll man denen das Recht verweigern so zu leben wie es die Verfassung vorsieht?

Marcel Toeltl

Landsgemeinde in St. Margrethen

Nachdem die Bürger das Budget 2021 und den geplanten Steuerfuss bachab geschickt haben, fand gestern Abend eine ausserordentliche Bürgerversammlung statt. Doch diese Versammlung wurde während der Corona-Zeit nicht einfach via Video-Botschaft oder in Form eines digitalen Meetings abgehalten, nein sie wurde als Landsgemeinde unter freiem Himmel durchgeführt. Ein spannendes Novum sondergleichen.

Eine halbe Stunde vor der Landsgemeinde in der Rheinau

Es war beeindruckend. Bei schönstem Wetter betrat man den Sportplatz in der Rheinau, wurde freundlich empfangen und sehr gut organisiert zu seinem Platz gewiesen. Man merkte den Menschen an dass diese Bürgerversammlung etwas Spezielles war. Trotz Corona und dank der perfekt umgesetzten Vorsichtsmassnahmen wurde die erste Landsgemeinde in der Geschichte St. Margrethens ein eindrückliches und wohl in Erinnerung bleibendes Erlebnis.

Viele Bürger von St. Margrethen kennen mich als kritischen und manchmal unangenehmen Menschen wenn es in der Sache um St. Margrethen geht. Doch ich schreibe den heutigen Blog nicht um etwas zu kritisieren. Genauso schreibe ich auch wenn es etwas Positives zu berichten gibt. Und der gestrige Anlass ist die nachfolgenden Zeilen wert.

Kurz gesagt, die gestrige Bürgerversammlung unter freiem Himmel war perfekt. Die Organisation war tadellos, die Corona Vorschriften wurden optimal umgesetzt, und die Akustik zwischen Eisenbahn und Autobahn (ohne Schallschutzwände) war sehr gut verständlich. Trotz der erschwerten Bedingungen war es gelungen das Optimalste zu ermöglichen.

Beeindruckt war ich auch von unserem Gemeindepräsidenten Reto Friedauer. In meinem Leben habe ich schon viele Redner, Chefs und Vortragende erlebt. Doch Reto war gestern wirklich souverän und sehr gut vorbereitet. Vielleicht war es nur mein Eindruck, jedoch denke ich dass Reto die Ablehnung des Budgets vor ein paar Wochen wirklich ernst genommen hat, und nun alles daran setzen wird zukünftige Investitionen mehr zu hinterfragen. Der Puls der Bürger wurde gefühlt und die gemachten Versprechungen gestern an der Landsgemeinde werden sicher in die Tat umgesetzt. Im Herbst dieses Jahres werden wir dann hoffentlich die ersten Resultate sehen.

Die gestrige Landsgemeinde hat gezeigt dass in St. Margrethen vieles möglich ist, – wenn man nur will. Die Bürger haben etwas bewegt indem sie ihr demokratisches Recht, abzustimmen und zu wählen, genutzt haben. Die Bürger sind das Volk und sie können sagen wo es lang geht, – wenn sie nur wollen. Die Behörden sind von uns bezahlt und wir sind deren Auftraggeber. Wenn Behörden oder Behördenmitglieder nicht das machen, wofür sie gewählt wurden, dann kann es genau so kommen, dass z.B. eben ein Budget abgelehnt wird.

Vielleicht war die gestrige Bürgerversammlung sowas wie ein Neuanfang in der Zusammenarbeit zwischen den Bürgern und der Gemeindeverwaltung. Ich möchte dem Gemeindepräsidenten Reto Friedauer und dem Gemeinderat, wie auch all den Helfern und Stimmenzählern danken, dass sie diese wohl einmalige Gelegenheit ermöglicht haben, eine Landsgemeinde durchzuführen und damit neue Impulse zu setzen.

Marcel Toeltl

Abgelehntes Budget in St. Margrethen

Es kam zur grossen Überraschung in St.Margrethen, als erstmals in der Geschichte das Budget 2021 durch die Stimmbürger abgelehnt wurde. Die ganze Geschichte darum herum ist ja schon fast grosses Kino. Ein unerwarteter Flyer einer IG St. Margrethen war der Trailer und der Film scheint erst gerade begonnen zu haben. Dem entsprechenden Artikel auf rheintal24.ch werden ständig neue Updates hinzugefügt.

So wäre es spannend zu erfahren welche neuen Ausgaben nicht zwingend nötig sind. Gibt also die Gemeinde Geld aus für nicht Nötiges? Ist das schon ein erstes Einsparpotential? Interessant ist auch dass der Gemeinderat bei seinem neu vorzulegenden Budget hoffen muss, dass es genehmigt wird. Er scheint erkannt zu haben dass man in unserem Dorf nicht tun und lassen kann, was man will.

Die SVP ist zur Zeit wohl einzig bekannter Exponent der IG und sie scheint noch lange nicht tot zu sein. So konnte doch die Mehrheit der Stimmbürger mobilisiert werden, «Nein» zum Budget zu sagen.

Dass die FDP kein Misstrauensvotum sieht war zu erwarten. Und ja, gegenüber dem 4 Monate jungen Gemeinderat ist es kein Misstrauensvotum. Vielmehr scheint es ein demokratisch legitimierter Denkzettel für die vielen Jahre davor zu sein, in welchen die dominante FDP die Gemeindeführung hatte und weiterhin hat.

Auch das Statement der SP war erwartungsgemäss. Wie immer fordert sie, obwohl sie selber (auch im Gemeinderat vertreten) für die Ablehnung des Budgets mitverantwortlich ist. Und typischerweise fordert sie auch, dass die IG nun Vorschläge unterbreiten soll. So fragt man sich, was denn die SP im Gemeinderat verloren hat, wenn sie selber keine Vorschläge erarbeiten kann. Auch könnte man sich fragen, für was wir zwei hochbezahlte Präsidenten im Gemeinderat haben, wenn von den Bürgern Lösungen erwartet werden. Salmsach hat kürzlich gezeigt wie man den Lohn vom Gemeindepräsidenten kürzt.

Ein besonderer Höhepunkt ist nun die E-Mail von Ralph Brühwiler an den Rheintal24 Verlag. Ist das jetzt die offizielle Bestätigung, dass der parteilose Gemeindepräsident Reto Friedauer inkognito als FDPler unterwegs ist und von der FDP supportet wird? Oder wie sonst kommt der FDP Parteipräsident, ein sehr enger Freund des Gemeindepräsidenten, dazu, sich zu empören und seinen Buddy öffentlich zu verteidigen? Hat er dies schon jemals für Vertreter anderer Parteien getan?

Marcel Toeltl

Anonyme IG vs anonymer Gemeinderat

Es wäre ja schon spannend zu erfahren welche Persönlichkeiten hinter der anonymen Interessengruppe St. Margrethen stehen. Und auch wenn dies nie bekannt werden sollte, so kann doch eines gesagt werden. In der IG sind mit aller Wahrscheinlichkeit alles Bürger welche zum Thema Steuerfuss gleicher Meinung sind.

Doch ist das in wichtigeren Interessensgruppen auch so?

Eine solche Interessensgruppierung ist z.B. der Gemeinderat, welcher die Interessen der Gemeinde und der Bürger zu vertreten hat.

“Der Gemeinderat hat beschlossen….” heisst es jeweils.

Uns würde es aber auch interessieren welcher von uns gewählte und bezahlte Gemeinderat bei welchen Geschäften welche Meinung vertreten hat. Aber da scheint es keine Rolle zu spielen. Einer anonymen IG wird dies jedoch zum Vorwurf gemacht.

Die von uns gewählten und bezahlten Gemeinderäte verstecken sich hinter der Gruppe Gemeinderat, aber kritische Bürger sollen sich exponieren?

Aber ist schon klar. Beim kollegialen Gemeinderat will man sich nicht exponieren und öffentlich eine andere Meinung vertreten, denn es geht ja immer auch wieder um die nächsten Wahlen.

Sollte jedoch mal ein Gemeinderat gegen die anderen reden, wird ihm die Kollegialität und das Leben im Gemeinderat erschwert. Ich erinnere da an einen Zeitungsartikel im Frühjahr 2019 von Gert Bruderer, Rheintaler. Da wird vom Aussenseiter im Gemeinderat, dem schwarzen Schaf, und einer “Person non grata” gesprochen. Kurzum, einer unerwünschten Person. Er habe sich widerborstig im Amt aufgerieben, und böse Zungen sahen das Problem Andreas Trösch als Fremdkörper im Rat.

Auch wenn ich nicht weiss wer alles hinter der IG St. Margrethen steckt, so finde ich es doch absolut legitim wenn sich diese IG bedeckt hält. Was der Gemeinderat praktiziert darf sicher auch von normalen Bürgern so gemacht werden. Denn ein normaler Bürger exponiert sich damit anders und es könnten sich ihm vom Arbeitgeber usw. Probleme ergeben. Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen.

Marcel Toeltl

Ausser Spesen nix gewesen?

Während der letzten Wochen konnte man den Medien entnehmen wie es finanziell um die umliegenden Gemeinden steht. Dabei fällt auf, dass es trotz Corona einigen Gemeinden gelungen ist, ein hervorragendes Resultat zu erreichen und sogar den Steuerfuss weiter zu senken.

So sieht es aktuell bei den einzelnen Gemeinden aus:

Rheineck
Eichberg
St. Margrethen
Rebstein
Oberriet
Berneck
Au
Diepoldsau
Widnau
Balgach

119 %
119 %
114 %
104 %
102 %
95 %
87 %
84 %
76 %
67 %

gleichbleibend
gleichbleibend
gleichbleibend
neu
gleichbleibend
neu
gleichbleibend
neu
gleichbleibend
neu

St. Margrethen habe sich in allen Belangen positiv entwickelt tönt es aus der Ortspartei, welche seit Jahren das Ruder in der Hand hat. Wenn dem so wäre, wieso kann unser Dorf in Sachen Steuersenkung nicht mithalten? Wieso haben wir immer noch einen 3-stelligen Steuerfuss, während umliegende Gemeinden einen viel tieferen Steuerfuss haben? Welches sind also all die Belange in denen sich St. Margrethen positiv entwickelt haben soll?

Dass sich die Firma Stadler hier niedergelassen hat, zeigt anscheinend keine positive Auswirkung auf die Gemeindefinanzen, obwohl der Zuzug damals als “Lotto-Sechser” bezeichnet wurde. Man hat auf Kosten der Bürger den Zuzug für Stadler attraktiv gemacht, indem man eine 4 Millionen Franken teure Passerelle für deren Mitarbeiter hinstellt. Ganz zu schweigen vom städtischen Beton-Busbahnhof für unser urbanes Dorf.

Auch die vielen hohen Bauten rund um den Kreisel in der Dorfmitte lassen nichts Gutes erahnen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Gemeindeverwaltung mit dem Vorschlag kommt, das Gemeindehaus aufzustocken und zu sanieren, oder gar neu hin zu bauen. Es passt ja nicht mehr wirklich zu all den modernen Bauten und könnte einer Einheitsgemeinde nicht würdig sein.

Wahrscheinlich wird darum der Steuerfuss nicht gesenkt, um die Kasse für das Gemeindehaus zu äufnen. Tja, eine Einheitsgemeinde hat eben auch ihren Preis. Das werden wir in Zukunft vermehrt feststellen müssen.

Wie ich schon früher geschrieben habe, erfolgreich sieht anders aus. Zahlen, wie z.B. die Leerwohnungsquote, die demografische Bevölkerungszusammensetzung und der Steuerfuss, sprechen da eine klare Sprache.

Marcel Toeltl

Gewerbe bevorzugt – Einwohner zweitrangig

Während andere Ortschaften immer wohnlicher werden hat es St. Margrethen doch geschafft endlich im Zeitalter der Industrialisierung anzukommen. Der Gemeinderat hebt hervor dass unser Dorf als attraktiver Ort und Knotenpunkt für die Einreise in die Schweiz gilt. Doch steht man am Bahnhof und schaut gegen Osten und Norden sieht man nur Industrie soweit das Auge reicht. Und im Rücken dominieren der Betonturm der Passarelle und der neue Beton Busbahnhof.

Der erste Eindruck für Zugreisende und Durchreisende wird dadurch nicht den gewünschten Effekt haben das Dorf als attraktiv und wohnlich wahrzunehmen.

Und mit dem neuen Zonen- und Richtplan geht St. Margrethen noch einen Schritt weiter und verdichtet einige Wohngebiete zu Wohn- und Gewerbezonen und zont eine besonders grosse Grünfläche im Naherholungsgebiet Bruggerhorn in eine Zone für öffentliche Bauten und Anlagen um.

Der Fokus liegt also auf dem Wohl des Gewerbes anstatt dem der steuerzahlenden Bürger. Nach aktuellen Zahlen steigt die Leerwohnungsziffer in unserem Dorf sogar weiter an. Stand 1.6.2020: fast 6%, Kanton SG 2.3% und CH 1.72% (Quelle Bundesamt für Statistik).

Entwicklung Leerwohnungsziffer

Das einst beschauliche St. Margrethen wird immer mehr zum Standort für Unternehmen und einer unvorteilhaften Bevölkerungszusammensetzung. Es scheint dass sich unser Dorf viel mehr zum Industrie- und Gewerbestandort entwickelt als zu einer attraktiven Wohngemeinde.

Wenn dies nicht gewünscht ist gehört ein NEIN auf den Stimmzettel bei der kommenden Abstimmung zum neuen Zonen- und Richtplan.

Marcel Toeltl

Erfolgreich sieht anders aus

Der FDP Präsident verkündete bei den letzten Wahlen dass sich unser Dorf in allen Belangen positiv weiterentwickelt, – dank bewährter St. Margrether FDP-Persönlichkeiten.

Nun, wenn man die letzten Zahlen der Gemeindefinanzstatistik 2019 anschaut, sieht die Realität doch ziemlich anders aus. So haben 70 der 77 politischen Gemeinden des Kantons St. Gallen positive Rechnungsabschlüsse.

Im Rheintal weisst neben Rüthi auch noch St. Margrethen einen negativen Rechnungsabschluss, sprich eine Verschuldung, auf. Dies kann der nachfolgenden Grafik entnommen werden.

Vermögen und Verschuldung Rheintaler Gemeinden 2019

Die FDP ist schon seit Jahren sehr stark in den Räten und Kommissionen vertreten. Mit der Einheitsgemeinde ab 1. Januar 2021 nun mit 3 von 5 Vertretern im Schulrat, 3 von 5 Vertretern in der Geschäftsprüfungskommission und 3 von 6 Vertretern im Gemeinderat.

Die FDP ist seit Jahren die dominierende politische Kraft in unserem Dorf. Dass St. Margrethen gemäss den Richtwerten der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren eine tiefe Verschuldung aufweist, widerspricht der Aussage vom FDP Ortspartei-Präsidenten Ralph Brühwiler dass sich die Gemeinde in allen Belangen positiv entwickelt dank bewährter FDP-Persönlichkeiten.

Auch wenn die Kasse seines Unternehmens Elektro Brühwiler klingelt – dank der vielen Installationsaufträge bei fast allen Neubauten – ist dies noch lange keine positive Entwicklung für unser Dorf, für St. Margrethen.

Welche Vorteile haben wir Bürger z.B. von einer Stadler Rail, bei der ein grosser Teil der Mitarbeiter täglich aus dem nahen Ausland hierher fährt, hier arbeitet und Abends wieder über die Grenze verschwindet?

Welche Vorteile gibt es für uns mit dem neuen Hotel eines ausländischen Investors beim Mineralheilbad? Werden wir da übernachten oder Urlaub machen?

Welche Vorteile haben wir Bürger dank der neuen Einheitsgemeinde, wenn bereits absehbar ist dass mehr Personal benötigt wird und die Räumlichkeiten ausgelastet sind? Ein Ausbau des Gemeindehauses? Höherer Finanzierungsbedarf bei der Gemeinde zulasten von uns Steuerzahlern?

Oder welchen Nutzen bringt uns die 4 Millionen teure Passerelle, über welche der Grossteil unserer Dorfbewohner wohl kaum jemals gehen wird?

Mit der neuen Zonenplanung will man noch mehr Gewerbe ermöglichen, indem Wohnzonen zu Wohn- und Gewerbezonen umgebaut werden.

Viel zu lange liegt der Fokus in unserer Gemeinde auf dem Gewerbe statt der Bevölkerung. Auf der einen Seite sind wir top (Einkaufsmöglichkeiten, öffentlicher Verkehr, Autobahnanschluss, durchgehende Schule bis Oberstufe, Naherholungsgebiete usw.), aber auf der anderen Seite wurde zuwenig auf die Entwicklung der “Bevölkerungsstruktur” geachtet, was zu unschönen Nebeneffekten geführt hat.

Nein, greifbar erfolgreich für die Bürger sieht anders aus. Nur mit dem fortwährenden Erstellen von Neubauten, zur Unterstützung einiger weniger lokaler Gewerbetreibenden, wird eine Gemeinde nicht attraktiver. Und wenn eine Gemeinde nicht attraktiv ist, wird es schwer steuerkräftige Zuzüger in unser Dorf zu bekommen. Der sehr hohe Leerwohnungsziffer von 3.2% bestätigt dies. Siehe dazu auch https://marcel.toeltl.ch/?p=520 .

Marcel Toeltl

Zeit für Klimaschutz-Massnahmen

Mit ihrer illegalen, und von der linken Berner Stadtregierung geduldeten Belagerung des Bundesplatzes, will die indoktrinierte Klimajugend ein klares Zeichen in Sachen Klimapolitik setzen. Die Initianten und deren hörige Mitläufer wollen endlich dass die Schweiz, die im Pariser Klimaabkommen festgehaltenen Ziele, mit griffigen Massnahmen umsetzt.

Sie fordern also einschneidende Massnahmen, ohne zu wissen ob sie überhaupt erreichbar sind und wirken. Zumal ja die Schweiz ein verschwindend kleines Pünktchen auf dem Planeten ist. Und nicht nur das. Die Schweiz gilt immer noch als Dienstleistungsland. Sie ist keine Industrienation.

Verfolgt man im Twitter die Timelines von Nationalräten, welche eine umgehende Räumung des Bundesplatzes fordern, wird einem sofort eines klar. Der absolut grösste Teil der Tweets in diesen Timelines stammt von Forderern und linken Trollen der Klimaschutz-Massnahmen. Mit ihren Tweets greifen sie unsere Politiker in beleidigender Weise an und sind völlig Faktenresistent. Ja nicht mal konkrete und sinnvolle Vorschläge zur “Klimarettung” können sie unterbreiten. Es kommen immer die gleichen indoktrinierten Ansagen.

Nun denn, anscheinend will die Jugend wirklich dass so richtig, richtig griffige Klimaschutz-Massnahmen zeitnah umgesetzt werden. Ich schreibe absichtlich “die Jugend”, denn von Seite der vernünftigeren Jugend kommt ja kein Gegenspruch. Und es kommt auch kein Widerspruch von Wählern der Linken und Grünen. Es bleibt also die Feststellung dass Klimaschutz-Massnahmen herzhaft gewünscht werden.

Liebe Politiker in Bundesbern, tut doch der unerfahrenen Jugend und den Klimafanatikern den Gefallen und setzt griffige Klimaschutz-Massnahmen zeitnah um. Dann werden wir erlöst von illegalen Bundesplatz Besetzungen und den abstrusen Klimahüpfer-Tänzen Freitags. Dann können die Jugendlichen endlich wieder 5 Tage die Woche in die Schule und sich weiterbildenden Themen widmen. Denn die täglichen Klimathemen in der Schule sind nicht die grundlegenden Dinge die man im Rucksack für das tägliche (Über-) Leben in der Wirtschaft und der Gesellschaft benötigt.

Der älteren Generationen werden diese Klimaschutz-Massnahmen zwar das Leben etwas einschränken und erschweren. Doch Viele davon haben ihre Schäfchen im Trockenen oder haben noch etwas von unseren Sozialsystemen.

Doch der jüngsten und jüngeren Generationen werden diese Klimaschutz-Massnahmen so richtig, richtig weh tun. Sie werden auf sehr viel Angenehmes und Bequemes verzichten müssen, da sie es sich schlichtweg finanziell nicht mehr leisten können. Sie werden wochenlang die gleichen, alten und ungewaschenen Lumpen tragen, da Designer-Importkleidung viel zu teuer ist und wir keine Textilindustrie haben. Sie werden wieder lernen Briefe zu schreiben, da die ganze Kommunikations-Infrastruktur reduziert wird, weil die Stromkosten in die Höhe schnellen und die Abos unbezahlbar werden. Und falls die Erwartung sich erfüllt, dass die Temperaturen weltweit sinken, werden sie im Winter frieren, da Heizöl-Anlagen und Holzöfen nicht mehr existieren und der Strom exorbitant teurer geworden ist, so dass mit elektrisch Heizen auch nichts ist. Waschmaschinen, Geschirrspühler, Kühl- und Gefrierschränke, Kochherde- und Platten sind ein absolutes Luxusgut, da diese ebenfalls mit teurem Strom betrieben werden. Auch mit Netflix und Co. ist schluss. Von den ganzen E-Bikes, E-Scooter und E-Autos nicht zu sprechen.

Die Erkenntnis wird dann sein, dass es wohl doch gescheiter gewesen wäre eine ordentliche Schulbildung zu machen und sich in die Wirtschaft einzubringen. Dadurch hätte der Wohlstand erhalten bleiben können und der technologische Fortschritt hätte automatisch zur nachhaltigen Verbesserung des Klimas beigetragen.

Aber durch unüberlegte, ideologisch unreife und schädigende Sofort-Klimaschutz-Massnahmen wird unser Land, unser Kontinent ins Vor-Industriezeitalter katapultiert. Und die ganzen Fortschritte und Errungenschaften, welche unser Leben lebenswert machen, gehen verloren und müssen über Generationen wieder neu aufgebaut werden, bis wir wieder da sind, wo wir heute sind. Und dann geht das gleiche Klima-Getanze wieder von Vorne los.

Was das gebracht hat, können Sie selber beantworten.

Marcel Toeltl

Wenn die Realität doch anders ist

Wenn die Realität doch anders ist wird man manchmal Lügen gestraft. Dies zeigt nun ein Dokument aus St. Margrethen. Das kommt so wenn krampfhaft versucht wird die Wahrheit auszublenden und schön zu reden, wie es der Präsident der FDP Ortspartei in St. Margrethen schon seit Jahren praktiziert.

Wie man dem erwähnten Dokument entnehmen kann, gibt es in unserem Dorf 4 Landessprachen. Es sind dies aber nicht Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Mit 50 Prozent Ausländeranteil sind andere Kulturen stark vertreten. Und schaut man sich die Klassenlisten vom Kindergarten und der unteren Primarstufen an, findet man einen sehr grossen Teil an Namen, welche wir mit unseren Sprachkenntnissen kaum richtig aussprechen können.

Nun, das sind die Folgen der langjährigen Entwicklung in unserem Dorf. Die politische Dominanz der FDP und ihrer Mitläufer hat ihres in entscheidendem Masse dazu beigetragen. Und nein, es liegt nicht am Standort unserer Gemeinde. Denn in den umliegenden Gemeinden ist die Situation nicht so ausgeprägt.

Mit dem neuen Zonen- und Richtplan wird auch klar in welche Richtung es weiter gehen soll. Einzelne Zonen sollen umgezont werden damit sich noch mehr Gewerbe niederlassen kann. Wertvolle Grünflächen sollen umgezont werden, damit weiter gebaut werden kann. Und andere Zonen werden umgezont um verdichtetes Bauen zu ermöglichen. Gewisse Einfamilienhäuser würde man am liebsten gleich dem Erdboden flach machen um Wohnblöcke hinzustellen.

Und nur nebenbei erwähnt hat der FDP Präsident mit seinem Elektriker-Geschäft bei fast jedem Neubau den Installationsauftrag erhalten. Es stellt sich die Frage ob darum überall in unserem Dorf gebaut wird, um sich gegenseitig Aufträge zu zu spielen. Koste es, was es wolle. Die FDP als äusserst EU-affine Partei tut gerne alles dafür um eine 10 Millionen und mehr Schweiz zu erreichen.

Doch ernsthaft gefragt. Hat der Gemeinderat wirklich den Glauben er könne mit dieser Strategie der Ansiedelung von weiterer Industrie und Wohnblöcken noch steuerkräftige Neuzuzüger anlocken? Welche Schweizer Familie möchte in eine völlig überbaute Gemeinde ziehen, wenn schon von Anfang an klar ist dass ihre Kinder in der multikulti Schulklasse absolute Minderheit sind? Gut Verdienende werden ihren Kindern dies nicht antun.

Marcel Toeltl

Nationalrat auf Irrwegen

Der Nationalrat beschliesst dass 16-Jährige abstimmen dürfen. Was hat die Mehrheit dieser Räte zu sich genommen, dass sie so etwas beschliessen? Oder sind das gar am Ende Auswirkungen des Corona Virus? Ich habe ja in 20min gelesen dass Pathologen das Virus auch im Hirn nachweisen konnten.

Es ist genau derselbe Nationalrat der sich in anderen Themen, welche gegen die Schweiz gerichtet sind, immer gerne auf andere Konventionen und Verträge beruft.

Doch in Sachen Stimmrechtsalter hat der Nationalrat seine Aufgaben nicht gemacht. So findet er es eine tolle Sache wenn bereits 16-Jährige stimmen und wählen dürfen. Dabei hat er einfach eine Sache übersehen.

Gemäss UN-Kinderrechtskonvention ist jede Person unter 18 Jahren ein Kind.

Art. 1
Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt.

Was also bezweckt der Nationalrat wenn er Kindern das Stimm- und Wahlrecht erteilt? Versteckt er sich hinter Entscheidungen dieser Kinder um sein eigenes Unvermögen zu kaschieren? Oder will er wirklich dass Kinder an die Macht kommen?

Ich hoffe der Ständerat oder das Volk korrigiert diesen Entscheid wieder.

Marcel Toeltl