SVP – weichgespült, bereit zu handeln?

Heute schreiben wir den 31. Juli 2020, also genau ein Tag vor dem 1. August, dem Nationalfeiertag der Schweiz. Eigentlich wäre dies ein Grund zu feiern und stolz auf unsere schöne Schweiz zu sein. Ja klar, wir feiern auch, doch diesesmal leider nur im privaten Bereich, da vielerorts die 1. August-Feier infolge Corona abgesagt wurde.

Doch wegen diesem Umstand vergessen wahrscheinlich viele, weshalb wir feiern. Wir verlieren dadurch den Bezug zu unserer Identität und dem Heimatgefühl auf eine stolze Schweiz. Eine Vorzeige-Schweiz, welche durch unsere Vorfahren hart und zielorientiert erarbeitet wurde. Wir konnten bisher stolz auf unsere Heimat sein, welche international Beachtung und Respekt verdiente.

Weshalb dieser Zustand aber immer mehr verfällt, habe ich in meinem letzten Beitrag dargestellt, darum gehe ich hier nicht mehr genauer darauf ein.

Da die Schweizer Politik sich immer mehr der EU hingezogen fühlen möchte, das Volk jedoch eher anderer Meinung ist, gibt es einen Umstand der mich sehr nachdenklich macht. Wir hätten eine Partei, welche vom Volk bisher auf breiter Basis unterstützt wurde. Und diese Partei hätte es in der Hand die Schweiz weiterhin als starkes und unabhängiges Land innerhalb Europas zu festigen. Hätte, wenn da nicht so eine Sache wäre.

Ja, auch in der SVP gibt es Menschen, die das was sie erreicht haben, schützen und erhalten wollen. Wer wollte das nicht auch? Doch wenn dieses Verhalten nicht der Sache dient, ist es unangebracht und schädlich. Und dass es schädlich ist sieht man in letzter Zeit immer häufiger. Klar, die Demokratie in der SVP wird grösstenteils gelebt und akzeptiert. Doch wenn sich die Basis demokratisch für etwas entschieden hat, ist dieser Entscheid von allen Funktionären und Vertretern der Partei zu akzeptieren und entsprechend zu vertreten. Es darf dann nicht sein dass gewisse, von der Basis gewählte SVP Vertreter in den Räten dagegen reden (z.B. Begrenzungsinitiative). Ansonsten sind sie definitiv in der falschen Partei und schaden der Stärke dieser Partei.

Die gewählten Partei-Vertreter sind es der Basis schuldig das zu tun, wofür sie gewählt wurden. Und sonst sollte man sie rauswerfen. Doch wie mein eigenes Beispiel zeigt, wurde ich auf Druck der kantonalen Parteiführung aus der SVP geworfen, weil ich das tat wofür ich von der Ortspartei und der Kreispartei nominiert wurde. Und genau solche Umstände schaden der Partei. Die Basis wird enttäuscht und verunsichert wenn ihre gewählten Vertreter nicht das tun wofür sie gewählt wurden, und wenn unbequeme und die Dinge beim Namen nennenden Parteimitglieder abserviert werden. Dass diese Verunsicherung aktive Wähler und Wählerstimmen kosten, sollte eigentlich jedem klar sein.

Ein grosser Fehler der Parteiführung ist jedoch, dass sie nur ihr genehme Personen favorisiert wenn es um Wahlen geht. Tja, da verhält sie sich eben wie so manch ein Chef in Unternehmen. Man will nur Mitarbeiter die genehm, formbar und gehorsam sind. Doch wir sind hier in der Politik. Und wenn sich in den Führungsgremien der Partei nur solche Wunschleute befinden, – weil sie eben angenehm und kollegial sind, dann haben die Wähler ein Problem mit dieser Wohlfühlblase.

Die bisher treuen Wähler sind nicht dumm und sie sehen mit Besorgnis wie schwach die Parteiführung mittlerweile geworden ist. Sie sehen grossteils nur noch Volksvertreter ihrer Partei, welche kaum mehr auf der Parteilinie agieren.

Dies bestätigt auch die Tatsache dass es aktuell keinen (genehmen) Anwärter gibt für das Parteipräsidium. Es wurde sträflich vernachlässigt, einen oder mehrere Kandidaten für diese Position aufzubauen. Und wie ich heute früh im Facebook gelesen habe, schreien nun viele nach Toni Brunner, er solle doch das Parteipräsidium wieder übernehmen. Tja, da kann ich nur sagen: Ziel erreicht. Das Gärtchen wurde erfolgreich verteidigt und es gibt keinen valablen Nachfolger.

Aus meiner Sicht fehlen die Kämpfer und Hardliner auf Parteilinie in der SVP Führung, welche als Vorbild und Motivator dienen. Das Vorleben durch Idole fehlt völlig in der Partei. Die nachfolgenden Politiker erleben und sehen nur noch Volksvertreter, welche sich politisch irgendwie durchmauscheln ohne dabei in ein mediales Kreuzfeuer zu geraten. Lieber den Kopf tief halten (kniend), sonst gibt’s Unruhe und Anfeindungen.

Ausgehend von einer solchen Basis werden keine echten Kämpfer und Hardliner mehr geformt. Wie heisst es so schön: “Der Fisch stinkt vom Kopf her”. Meine Meinung ist daher klar. Toni Brunner ist nicht mehr der Richtige für das Parteipräsidium. Er hat die Partei nach seinem Gusto geformt und die Folgen werden immer klarer. Auch Kandidaten aus dem näheren Umfeld von ihm kommen für mich nicht in Frage, denn diese sind meist gleichgeschaltet.

Nein, es braucht frisches Blut, frische Kraft und frische Ideen für das SVP Präsidium, – also eine Art Wachtablösung.

In Deutschland entstand die AfD, welche sich anscheinend an der SVP orientierte. Und sie hat damit Erfolg, weil sie für Ihr Land einsteht, unbequeme Dinge beim Namen nennt und dafür kämpft, auch wenn sie ständig Widerlichkeiten und linken Anschlägen ausgesetzt ist.
Heute würde ich sagen, die SVP sollte sich ein Beispiel an der AfD nehmen. Wer schon mal Reden der AfD Vertreter im Bundestag oder der EU gehört hat, kann dies sicher bestätigen. Da wird mit Intelligenz und knallharten Fakten für deren Anliegen gekämpft. Man ist bereit und konfrontiert den politischen Gegner mit den unbequemen Wahrheiten. Und dass sie dies gut tun, sieht man an den unangebrachten Reaktionen der Linken.

Die SVP hatte lange Erfolg, weil sie diesen kämpferisch errungen hat. Doch man hat sich zu lange auf der Erfolgswelle treiben lassen. Die Welle ist zu Ende, nun gilt es erneut mutig und kämpferisch einen entschlossenen Kurs einzuschlagen. Zeigt der Schweiz und ihrem Volk dass die SVP zu neuer Stärke gelangt und sich ab nun wieder geschlossen kämpferisch gibt. Zeigt der EU und Europa dass wir ein einig Volk von Brüdern und Schwestern sind, welche für ihre Freiheit kämpfen. Ihr seid die letzte Verteidigungslinie. Fällt diese, ist die Schweit verloren.

Ich wünsche Euch allen ein tolles und besinnliches 1. August-Fest, – UNSEREN Nationalfeiertag!

Marcel Toeltl

1. August-Feier? – Braucht’s nicht!

Es ist endlich geschafft, Corona sei Dank. Die unsägliche 1. August-Feier, welche nur für Schweizer, Eidgenossen und echte Patrioten ist, wird vielerorts nicht durchgeführt. In einem von Migranten gefluteten Land, wie es die Schweiz europaweit anführt, stört so ein traditionelles Fest nur. Es könnte ja Menschen anderer Kulturen stören und verletzen, – ausser vielleicht einige angeblich Traumatisierte aus Kriegsgebieten, welche viel Geld in das 1. August Feuerwerk investieren und unsachgemäss damit in Wohnquartieren hantieren.

Und so macht man das, was die sozialen Schweizer am besten können, – man passt sich auch hier an. Damit wird das einst harte Granit-Land Schweiz an allen Ecken und Kanten geschliffen bis es nur noch ein runder Kieselstein ist, der im Gefüge der EU klang- und sanglos unter geht.

Aber halt, sind es wirklich die sozialen Schweizer die das 1. August-Fest gestrichen haben wollen? Oder gibt es da Strippenzieher, die das am liebsten so hätten, – und getan haben?

Dass es die sozialen Schweizer sind, glaube ich nicht. Denn das Sozialsein hat schon sehr lange Tradition in unserem Land. Und die 1. August-Feier ebenso. Also muss es einen anderen Grund haben.

Ob das 1. August-Fest vielerorts ausschliesslich wegen Corona frühzeitig gestrichen wurde, mag sein oder nicht sein. Bei uns in St. Margrethen hat der Gemeinderat jedenfalls schon sehr früh (3.Juni) unsere beliebte Veranstaltung abgesagt. Beliebt deshalb, weil wir in den letzten Jahren ein für alle Altersstufen attraktives Fest mit jeweils 600 bis 1000 Besucher hatten. Und dies bei Top Referenten wie Bundesräten, Parteipräsidenten (Stufe CH), Regierungsräten und Nationalräten. Und wie es scheint hat sich der FDP-lastige Gemeinderat keine Gedanken dazu gemacht wie man das Fest trotzdem durchführen könnte, z.B. durch Limitierung der Besucher mittels Eintrittsbändel.

Was also könnte sonst der Grund sein dass das 1. August-Fest in vielen Gemeinden gestrichen wurde?

Nun, zählt man 1 + 1 zusammen, damit meine ich die vielen positiv formulierten Medienberichte (linker Medien) zur EU und all derer die die Begrenzungsinitiative bekämpfen, kommt man zum Schluss dass dies von gewissen politischen Kreisen und NGO’s so gewollt ist.

Ganz vorne dabei ist die FDP und deren zugeneigten Wirtschaftskreise, gefolgt vom ganzen politischen Spektrum links der SVP. Diese für die Schweiz ungesunde Konstellation will um Gedeih und Verderben in die EU. Ja, wieder einmal heisst es Alle gegen Einen.

Und um dies so richtig zu unterstützen muss jede Gelegenheit genutzt werden, zu verhindern, dass der Schweizer Bevölkerung ihre Wurzeln und ihren Nationalstolz in Errinerung gerufen wird.

Der Nationalfeiertag liegt terminlich vor der wegweisenden Abstimmung zur Begrenzungsinitiative, welche der unheiligen Allianz um die FDP herum ein Dorn im Auge ist. Denn bei einem Ja würde die von der FDP definierte “pfefferscharfe Umsetzung” der verwässerten und weichgespülten Masseneinwanderungsinitiative (MEI) endlich durch den ursprünglich vorgesehen Inhalt korrigiert und umgesetzt.

Da die EU Turbos eigentlich keine griffigen Argumente haben, um den Beitritt zur maroden EU geschmackhaft zu machen, ist natürlich das Corona-Virus ein gern gesehener Verbündeter. Man kann damit Grossveranstaltungen und Demonstrationen verbieten, – ausser natürlich die geduldeten und gern gesehenen Demos welche im eigenen Interesse liegen.

Es wird an allen Fronten gegen die ehemals stolze und unabhängige Schweiz und deren Bürger vorgegangen. Man will das Erfolgsmodell Schweiz willentlich wirtschaftlich und sozial schädigen oder zerstören und den Bürgern ihren Nationalstolz und ihre Identität nehmen.

Mit der Streichung der 1. August-Feier ist ein weiterer Schritt getan. Der von den gewählten Politikern geschworene Eid ist nur noch Makulatur und die meisten Derer schauen nur noch auf ihre Karriere und ihre Pfründe. Und wir bezahlen sie noch dafür.

Ich wünsche mir den Zeitpunkt möglichst schnell herbei, wo ein stolzer Eidgenosse die Massen wieder bewegen kann mit der Aufforderung SWITZERLAND FIRST!

Marcel Toeltl

Persönliche Erfahrung mit UPC

Bin ich froh ist der Zusammenschluss zwischen Sunrise und UPC gescheitert. Die UPC hat ihren Laden voll nicht im Griff.

Im März 2020 erhielt ich eine Rechnung für einen Kabelanschluss der UPC, mit dem Vermerkt dass ich Eigentümer der Liegenschaft Wohnbaugenossenschaft Straubenzellstrasse 16b, 9014 St. Gallen sein soll. Im Begleitschreiben stand dann auch, dass mit der Begleichung der Rechnung die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der UPC Schweiz GmbH akzeptiert werden.

Nun, ich als vernunftbegabter und vorsichtiger Mensch habe daraufhin dir Rechnung nicht bezahlt. Wieso auch, ich habe ja keine Liegenschaft in St. Gallen.

In der Folge kam dann eine 1. und schlussendlich eine 2. Mahnung. Auf die 2. Mahnung hin habe ich dann den Telefonhörer in die Hand genommen. Und dies nur, weil ich zwar weiss dass ich klar im Vorteil bin, aber überhaupt keine Lust habe beim Betreibungsamt vorzutraben.

Ich habe der Dame am Telefon gesagt was Sache ist und sie hat es so angenommen. Damit war die Sache für’s Erste erledigt.

Und was kam heute mit der Post? Richtig, ein erneutes Schreiben der UPC bezüglich Rückfragen.

Erneut griff ich zum Telefon. Anfangs war das Gespräch sachlich, doch weil UPC keine Abklärungen macht, habe ich dann Tacheles gesprochen.

Mir häts dä Deckel glupft, was bei mir ganz selten geschieht. Ich habe der Dame gesagt die sollen endlich ihre Arbeit machen. Mann, es ist ja keine Sache beim Einwohneramt und dem Grundbuchamt nachzufragen ob ich jemals in St. Gallen gewohnt habe oder sogar eine Liegenschaft besitze.

Es ist weiss Gott nicht meine Aufgabe zu beweisen dass mir die Liegenschaft nicht gehört. Wie sollte ich auch?

Nun bin ich gespannt wie die Geschichte weiter geht.

Marcel Toeltl

Über nette Zeitgenossen

Wie jeden Morgen werfe ich einen Blick aus dem Fenster in unseren Garten. Und schon steigt bei mir wieder mal der Blutdruck und ich werfe innerlich mit Worten um mich, welche in den Medien mit Pieps usw. zensiert werden.

Ich weiss ja dass wir in einer Wegwerf-Gesellschaft (kaufen – defekt – entsorgen – neu kaufen) leben. Aber dass manche Zeitgenossen dies auch auf Konsumartikel anwenden, ist nervig und primitiv. Primitiv deshalb, weil sorglos Alu Getränkedosen, Fastfood Kartons und Becher, Zigarettenstummel und gefüllte Robidog Säcke auf öffentlichem oder privatem Grund entsorgt werden. So ganz nach dem Motto, jemand anderes kann es entsorgen. Hauptsache ich bin es los.

Und nervig ist es für diejenigen, die den so entsorgten Abfall nun bei sich vorfinden und vor der Entscheidung stehen diesen Abfall sachgemäss zu entsorgen oder auf den öffentlichen Grund zu befördern, damit er zum Problem und Ärgernis vieler wird und die Gemeinde und Polizei endlich härter gegen Abfallsünder vorgeht. Und ja, soll ich, als nicht Hundehalter, nun den gefüllten und starkt stinkenden Robidog Sack zur nächsten Robidog Sammelstelle tragen oder bei mir in den Abfallsack tun? Sie verstehen sicher weshalb in so einer Situation der Blutdruck ansteigt.

Ja, manche Zeitgenossen machen sich das Leben sehr einfach. Sie wandeln als KonsumENTEN durchs Leben und hinterlassen überall ihre Spuren mit sorglos weggeworfenem Abfall. Die anderen können es ja aufräumen.

Viele davon sind noch in der Schule oder im jugendlichen Alter. Und viele davon klagen uns Ältere an, dass wir deren Zukunft zerstören und sie ihr klauen. Doch möchte ich daran erinnern, dass noch vor wenigen Jahrzehnten, als es diese junge Generation noch nicht gab, die Schweiz als sehr sauber galt. Da herrschte noch Ordnung, Disziplin und Achtung vor dem Eigentum anderer. Auch Respekt gegenüber der älteren Generationen wurde gezollt.

Und nun stellt sich die Frage, wer oder was ist daran schuld, dass es solche Zustände wie heute gibt?

Oder wie gerade heute an der Migrol Tankstelle in St. Margrethen erlebt. Da fährt eine junge Frau mit Beifahrerin, beide nicht angeschnallt, auf den möglichst des Eingangs nächsten, freien Tankplatz. Die Beifahrerin steigt aus und verschwindet im Laden. Der schicke Mercedes steht nun mit laufendem Motor und offenen Fenstern, ohne Tankvorgang, auf dem Tankplatz und die junge Frau am Handy.
Auf meinen Hinweis dass man hier nicht mit laufendem Motor halten und warten darf, rastet die junge Frau förmlich aus und schreit dass mich das nichts anginge. Ich habe ihr dann klar mitgeteilt dass es mich etwas angeht und bin dann losgefahren.

Und nein, ich bin überhaupt nicht neidisch auf die Mercedes Fahrerin. Wir wissen ja zu welcher Kategorie die meisten dieser jungen (BMW und Mercedes) Fahrer gehört. Und mit meinem V8 Muscle Car brauche ich mich nicht zu schämen. Dafür bleibt mir nur ein müdes Lächeln gegenüber diesen Posern und Ignoranten.

Nun nochmals zurück zur Frage, wer oder was ist daran schuld, dass wir heute solche Zustände haben?

Meine persönliche Analyse dazu besagt, dass unsere Generation daran nicht ganz unschuldig ist. Ich bin zwar erst sehr spät Vater geworden, aber ich beobachte und denke schon seit meiner Kindheit über vieles nach. Alles hat seine Ursache. Und diese zu ergründen erweitert den persönlichen Horizont.

Unsere, wie auch die Generationen davor, haben schon immer dafür gearbeitet und gelebt, um deren Kindern ein sicheres und besseres Leben zu ermöglichen. Diese Eltern haben dafür auf sehr viel sehr gerne verzichtet, denn es war ja für eine gute Sache. Ihr Kind sollte es mal besser haben als sie.

Und so entstand über Jahrzehnte hinweg eine Wohlstandsgesellschaft in der es fast an nichts fehlte. Die junge Generation wuchs auf Wolke 9 auf, wohlbehütet, absolut sicher und an nichts Fehlendem. Diese junge Generation hat null Erfahrung darin, was es heisst, für etwas zu kämpfen um daraus das Beste zu machen.

Und genau diese Jugend feiert sich heute, fast jeden Freitag, mit Klimatänzen ab, und stellt Forderungen der älteren Generationen gegenüber. Es geht sogar soweit dass Omas zur Klimasau denunziert werden und ältere Menschen Corona bedingt von der Gesellschaft isoliert dahinsterben sollen. Der Respekt und die Achtung gegenüber der älteren Generationen ist auf ein absolutes Minimum gesunken.

Die junge Generation ist sich überhaupt nicht bewusst was sie mit ihrem Verhalten und ihren Forderungen verursacht. Die Vergangenheit kann man nicht ändern. Aber die Gegenwart, und insbesondere die Zukunft, kann man beeinflussen. Doch nur mit Fordern, ohne zu wissen oder zu erahnen was es für Konsequenzen hat, ist mehr als blauäugig. Eben, es fehlt an Erfahrung und dem Willen, auch mal das jahrzehnte alte Wissen der älteren Generationen abzuholen. Man weiss es ja besser, – schliesslich ging man ja zur Schule und was da vermittelt wird ist das einzig Wahre (wessen Wahrheit?). Mit zwanzig Jahren auf dem Designerkleider tragende Body, – Buckel kann man ja hier nicht sagen, da ein Buckel vom Chrampfen (Arbeiten) kommt – ist man allwissend und braucht die Alten nicht mehr.

Ja, unsere Gesellschaft hat es weit gebracht. Wir haben schon bald den menschlichen und gesellschaftlichen Touch Down erreicht.

Und falls es Junge gibt, welche sich nun darüber empören wie undifferenziert ich über Junge geschrieben habe, kann ich Euch beruhigen. Denn wenn dem so ist, dass Ihr euch empört habt, bin ich sicher dass ihr nicht zu denen gehört, welche asozial und rücksichtslos der Gesellschaft gegenüber stehen. Und mit diesem Wissen habe ich noch einen kleinen Funken der Hoffnung dass es mit unserer (noch) zivilisierten Gesellschaft weiter geht, und die momentane Situation nur eine vorübergehende Trübung ist. Also, wehrt Euch gegen diejenigen, die EURER Zukunft schaden, und nicht gegen diejenigen, die euch eine gute Zukunft vorbereitet haben.

Fortschritt ist oft Wohlstand, Rückschritt endet oft in Unruhen (haben wir jetzt schon) und Krieg.

Marcel Toeltl

Homeschooling

Meine Familie lebt im klassischen Familienmodell. Das bedeutet ich arbeite zu 100% und meine Frau führt das Unternehmen “Familie Zuhause”. Sie betreut unsere Kinder, führt den Haushalt, kauft ein, macht Frühstück und das Mittagessen und vieles mehr. Doch seit ein paar Wochen, wegen der vom Bundesrat verordneten Massnahmen infolge der Corona Pandemie, sieht der Alltag aller Familienmitglieder anders aus.

Meine Frau ist täglich mehrere Stunden mit der Betreuung beider Kinder (1, Kindergarten Jahr und 3. Schulklasse) beschäftigt, da sie bei den Aufgaben helfen und bei neuem Schulstoff quasi die Lehrkraft sein muss. Meine Frau macht das gut und unsere Kinder können den Lehrstoff in der geforderten Zeit, also nach vorgegebenem Stundenplan, absolvieren.

Bisher wurde so jeder Morgen durch das betreute Homeschooling beschlagnahmt. Meine Frau hat sich arrangiert und ich konnte dadurch meinen 100% Homeoffice Job meistens ungestört wahrnehmen.

Doch nun steht der Muttertag vor der Türe. Es ist also an der Zeit ein Muttertags-Geschenk zu basteln. Die Schule liefert dazu auch die Ideen, Vorlagen und Anleitungen. Das ist doch eine gefreute Sache.

Aber nun kommt der Haken. Bin ich denn Lehrer oder Schülerbetreuer? Mein Sohn muss nun dieses Muttertagsgeschenk basteln und ich darf/muss dabei helfen, da ja die zu beschenkende Mutter davon nichts erfahren darf. Das Geschenk ist nach Fertigstellung zu fotografieren und das Foto der Lehrerin einzureichen.

Die Schulen machen es sich schon einfach in dieser Corona-Krise. Wer wie ich bei einem 100% Job zurzeit im Homeoffice arbeitet, hat wohl andere Verpflichtungen als Kinder zu betreuen, welche ein anspruchsvolles, mehrstündiges Homeschooling absolvieren müssen.

Die Grundschulen sind noch nicht in der Digitalisierung angekommen und übertragen die Lehrertätigkeit den Eltern, – unbezahlt wohlverstanden.

Für was nochmals bezahlen wir Schulsteuern, wenn uns die Lehrertätigkeit und Betreuung schlussendlich übertragen und bei uns liegt?

Klar, es ist eine Ausnahmesituation. Und genau darum erwarte ich dass auch die Schulen und Lehrkräfte der Situation entsprechend einen Sonder-Effort leisten. Es kann nicht sein dass auch noch der Unterricht auf die, in dieser Situation schon anderweitig belasteten Eltern, abgewälzt wird.

Ich habe den glücklichen Umstand dass ich in der Informatik Zuhause bin und entsprechende Infrastruktur habe. Doch eine solche hat noch lange nicht jede Familie. Und doch wird dies von den Schulen als Selbstverständlichkeit angenommen.

Es wäre deshalb mehr als zu erwarten dass Familien für die erbrachten Leistungen und Aufwendungen einen steuerlichen Abzug oder eine Vergütung bekommen. Schliesslich wurden die Leistungen nicht freiwillig gemacht sondern als Folge der verordneten Corona Massnahmen aufgezwungen.

Wie die aktuelle Situation zeigt, ist unser Schulsystem nicht geeignet um Homeschooling zu betreiben. Nicht mal einen einfachen Online-Unterricht scheint es zu geben. Dabei sind verschiedene Softwarelösungen (Skype, Microsoft Teams usw.) auf dem Markt, welche genau dies ermöglichen würden.

Die Lösung kann jedoch nicht sein, dass Eltern ihre Kinder selber unterrichten müssen. Ansonsten ist das heutige Schulsystem ernsthaft in Frage zu stellen. Mit dem wöchentlichen Verteilen des Lehrstoffes an die Eltern, wie dies aktuell der Zustand ist, funktioniert der Unterricht anscheinend. Und so kann man sich fragen, wieso die Kinder überhaupt noch zum Präsenzunterricht müssen wenn die Eltern den Lehrstoff genauso vermitteln können.

Die Verantwortung liegt in dieser Zeit sowieso bei den Eltern. Und so könnten diejenigen Eltern, welche ihre Kinder selber (wahl- und wochenweise) unterrichten wollen, mit dem aktuell praktizierten System des Homeschooling in Zukunft fortfahren. Also einmal pro Woche ein Bildungspaket erhalten und damit zuhause unterrichten.

Marcel Toeltl

Diagnose: Verstopfung

Wieso nur? Vor etwa 10 Jahren führte man auf der Neudorfstrasse vor dem Grenzübergang in St. Margrethen die Doppelspur ein um den Verkehr zur Grenze vom fliessenden Verkehr zu trennen, da es immer zu langen Staus kam. Und heute, eine Dekade später, macht man dies rückgängig. Aber vielleicht haben die Verursacher dieser Aktion noch nicht gemerkt dass es mittlerweile viel mehr Strassenverkehr gibt. Manche Zeitgenossen scheinen tatsächlich in einer realitätsfernen Blase zu leben.

Die Kantonsstrasse, welche als Hauptstrasse signalisiert ist, wurde dank linksgrüner Ideologie nun wieder zum Hindernis umgebaut.
Was für eine Verschwendung von Steuergeldern. Klammheimlich, in Zeiten des Corona Virus, wo viel weniger Verkehr auf den Strassen verkehrt und die Grenzen dicht gemacht wurden.

Was für ein Schildbürger Streich.

Eine Kantonsstrasse, oder eben eine Hauptstrasse, dient dem Fluss des Verkehrs. Nicht umsonst dürfen auch keine neuen Bushaltestellen die Fahrspur behindern. Doch genau dies macht auch das Lichtsignal an der Abzweigung (keine Kreuzung!) Neudorfstrasse zur Altfeldstrasse.

Doch das Verkehrsregime des Kantons St. Gallen tickt links und feindlich gegenüber dem motorisierten Individualverkehr. Dies sieht man auch deutlich daran, dass Gebotstafeln wie die rotumrandete Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h, gut sichtbar am rechten Strassenrand platziert sind. Die grauen “Aufgehoben”-Tafeln jedoch wurden rechts am Strassenrand entfernt und stattdessen links platziert. Und dies erst noch nicht gut ersichtlich. Und wenn man “Glück” hat, sieht man die Tafel nicht mal, weil gerade ein Lastwagen entgegen kommt. Und so erlebt man täglich dass Autofahrer die “Aufgehoben”-Tafel nicht sehen und weiterhin mit der reduzierten Geschwindigkeit fahren. Damit ist das linksgrüne Ziel erreicht.

Doch nochmals zurück zur kastrierten Neudorfstrasse. Es empfiehlt sich wirklich die Situation vor Ort anzusehen.

Da gibt es Fussgänger-Inseln im gelben Nirvana (gelb markierter breiter Streifen zwischen den Fahrspuren) zur Verhinderung von Überholmanövern. Das scheint der einzige Grund für deren Existenz zu sein. Anders kann man das fragwürdige Vorhandensein an unnützen Stellen kaum erklären.

Es stellt sich die Frage was der eigentliche Grund dieser Spur-Reduktion durch Schreibtischtäter bezwecken soll. Dass der Verkehr abgenommen hat, wie es in der Zeitung geschrieben stand, mag ich bezweifeln. Ok, ja gut, während des Lockdowns hat es tatsächlich weniger Verkehr. Doch in Zeiten der offenen Grenzen, und nun auch noch durch die neue Anwesenheit der Stadler Rail, hat es nicht weniger Verkehr. Nein, es hat mehr Verkehr. Und wie entgegen anderen Behauptungen zu erwarten war, kommen doch sehr viele Stadler Mitarbeiter mit dem Auto zu Arbeit.

Ein anderer Grund für die Spurreduktion in der Neudorfstrasse könnte allenfalls Folgender sein.

Vielleicht will man damit absichtlich den Leidensdruck der Grenzgänger und des Grenzverkehrs durch absichtlich herbeigeführte Staus erhöhen, damit unsere österreichischen Nachbarn endlich vorwärts machen mit dem Anschluss an unseren Autobahn-Anschluss, welcher schon seit Jahren brach liegt? Doch diese schlaue Taktik traue ich unseren Politikern und Verkehrsplanern nicht zu.

Der einzige Grund, weshalb ich dieser einspurigen Verkehrsbehinderung zustimmen könnte ist, dass man den grenzgängigen Pendlern, welche uns von unseren Arbeitsplätzen verdrängen, den Verleider aufzwingen will, damit diese keine Lust mehr haben im täglichen Stau zu stehen. Doch dank unseren EU-hörigen Politikern bleibt dies wohl eher ein Wunschtraum.

Was wird mit der Spurreduktion noch erreicht? Bisher konnte man, von der Autobahn herkommend, den Dorfkern umfahren wenn man in Richtung Rheineck wollte. Bildet sich jedoch nun ein täglicher Stau zu Stosszeiten auf der Neudorfstrasse, wird ein Teil dieses Verkehrs den Weg am Rheinpark vorbei, über die Haupstrasse durchs Dorfzentrum nutzen. Damit haben wir dann beglückender Weise noch mehr Verkehr im Dorf.

Früher gab es die berüchtigten Staus am Walensee (“Oh Walesee Du Qualesee”). Neu könnte dies dann für St. Margrethen zutreffen. Insbesondere dann wenn Ferienrückreise-Verkehr herrscht oder wieder mal die Autobahn wegen eines Unfalls gesperrt sein sollte. Und kommt diese Situation während der Sanierung der Hauptstrasse bis zum Oktober 2020 vor, dann ist der strassentechnische Flaschenhals vom Rheintal in unserem Dorf verstopft. Dann gibt es kein Durchkommen mehr.

Aber eben, an Weitsicht fehlt es unseren lächelnden Politikern immer mehr. Sie lassen sich nicht wählen um dem Volk zu dienen, sondern sind primär auf persönliche Vorteile fokussiert.

Marcel Toeltl

Öffentliche Aufforderung an alle Medien

Hiermit fordere ich alle Medien auf die Rechte an den von mir gemachten Bildern zu respektieren und diese Bilder aus sämtlichen Online-Medien, Archiven und Suchmaschinen entfernen zu lassen. Es sind meine Bilder und ich gebe Euch kein Recht dazu diese verwenden zu dürfen.

Euer Vorgehen ist in keiner Weise Qualitätsjournalismus. Bei jedem Verbrecher, (mehrfache) Gewaltverbrecher und Fahndungsfotos von Ebensolchen geht Ihr behutsamer vor und verpixelt deren Bilder oder betont die Unschuldsvermutung.

Ich bin nicht verurteilt!

Zurück zu meinen Forderungen bezüglich der nicht mehr Verwendung der Bilder. Ihr habt zwei Woche Zeit die Bilder zu entfernen. Sollten mir nach dieser Zeit von Lesern noch Bilder gemeldet werden, welche meinem Recht unterstehen, werde ich rechtliche Massnahmen prüfen.